Luca D’Andrea ist ein italienischer Lehrer, der sich zuerst mit Kinderbüchern einen Namen gemacht hat. Als er ein Drehbuch über die Rettungstruppen in den Dolomiten drehte, beschloss er, seine Erfahrungen in einen Thriller zu verarbeiten. So entstand Der Tod so kalt.
Ein amerikanischer Filmemacher, der in den USA eine Dokumentation über die Techniker, die Musikgruppen bei deren Touren begleiten verfilmt, entscheidet, sich ein sabatisches Jahr in Südtirol, der Heimat seiner Frau, zu nehmen. Bald lernt er eine Gruppe von Bergwächter kennen und entscheidet, eine Reportage über ihre Arbeit zu filmen. Ein Unfall bei den Dreharbeiten verursacht ihm bleibende Schäden und ein Trauma, aus dem ihn nur eine weiter Untersuchung retten kann. Im Südtirol erfährt er von einem Massaker im Bletterbachtal und macht sich daran, dem Geschehen nach zugehen. Sehr spannende Erzählung, ein echter Pageturner…
Was andere dazu meinen:
Drei grausame Morde. Ein schweigendes Dorf. Ein Fremder, besessen von der Wahrheit
Südtirol, 1985. Tagelang wütet ein gewaltiges Gewitter über der Bletterbach-Schlucht. Drei junge Einheimische aus dem nahegelegenen Siebenhoch kehren von einer Wanderung nicht zurück – schließlich findet ein Suchtrupp ihre Leichen, aufs Brutalste entstellt. Den Täter vermutet man im Bekanntenkreis, doch das Dorf hüllt sich in eisiges Schweigen.
Dreißig Jahre später beginnt ein Fremder unangenehme Fragen zu stellen. Jeder warnt ihn vor den Konsequenzen, allen voran sein Schwiegervater, der die Toten damals gefunden hat. Doch Jeremiah Salinger, der seiner Frau in ihr Heimatdorf gefolgt ist, lässt nicht locker – und wird schon bald seine Neugier bereuen. Ein Fluch scheint alle zu verfolgen, die sich mit den Morden beschäftigen. Ist dort unten am Bletterbach etwas Furchtbares wieder erwacht? Etwas, so uralt wie die Erde selbst …
