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Harper Lee, Wer die Nachtigall stört

Klassisches Buch über Rassentrennung und Gerechtigkeit im „Süden“ der USA. Die Autorin, Harper Lee, war Journalistin und mit Truman Capote befreundet. Nach der erfolgreichen Veröffentlichung entstand ein Disput über die Mitarbeit von Capote in diesem Werk.

Das Buch wurde vor allem durch die Verfilmung in den 60 Jahren bekannt. Das Thema hat nichts von seiner Aktualität verloren, und erfuhr vor wenigen Jahren durch das Erscheinen eines zweiten Buches der Autorin (siehe Bücherkoffer 2018) eine interessante Wende. Dennoch bleiben die Figuren, vor allem die junge Scout und ihr Vater Atticus unvergesslich.

Was andere dazu meinen:

Wie Mark Twain beschwört Harper Lee den Zauber und die versponnene Poesie einer Kindheit im tiefen Süden der Vereinigten Staaten. Die Geschwister Scout und Jem wachsen in einer Welt von Konflikten zu tolerant denkenden Menschen heran. Menschliche Güte und stiller Humor zeichnen diesen Roman aus, der sich, in 25 Sprachen übersetzt, im Sturm die Herzen von Millionen Lesern eroberte. Die Verfilmung mit Gregory Peck wurde mit drei Oscars ausgezeichnet.

Harper Lee, Geh und stell einen Wachmann

Als dieses Buch vor wenigen Jahren erschien, wurde es als vermutlich ursprüngliche Fassung des Bestsellers von Harper Lee „Wer die Nachtigal stört“ vorgestellt. Die erfolgreiche Erzählung, auf die der Film basiert, soll in Zusammenarbeit mit Truman Capote entstanden sein. Ob das tatsächlich so ist, lässt sich nicht mehr eindeutig feststellen.

Im Buch tauchen die Bekannten Figuren, wie Jean-Louise Finch und ihr Vater Atticus auf, und die kleine Stand Maycomb in den Süden der USA. Das Thema ist der Rassismus in einer Gesellschaft, die teilweise noch in einer Tradition lebt, die mehrere Hundert Jahre alt Geltung hatte. Die Konfrontation zwischen Jean-Louise, die inzwischen emanzipiert und aufgeklärt in New York lebt und ihrem Vater, der die Strukturen seines Ortes gut kennt, scheint unvermeidlich zu sein. Das Buch ist nicht so „rund“ wie die bekannte Fassung der amerikanischen Journalistin, aber empfehlenswert für alle, die Buch oder Film kennen.

Was andere dazu meinen:

»Ein psychologisches Meisterwerk über Rassentrennung, Zivilcourage und über das Erwachsenwerden« (Der Sonntag) – heute aktueller denn je.

Jedes Jahr reist Jean-Louise Finch aus dem mondänen, aufgeklärten New York zurück in ihre Heimatstadt Maycomb im Süden der USA, um den Sommer bei ihrer Familie zu verbringen. Doch diesmal ist etwas anders als sonst: In dem beschaulichen Städtchen breiten sich Rassenunruhen aus, und Jean-Louise wird fassungslos Zeugin, wie ihr Vater Atticus in der ersten Reihe steht. Die bewegende Geschichte einer Tochter, die sich von ihrem geliebten Vater emanzipieren muss, um zu sich selbst zu finden; ein Zeitdokument tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche und ein literarischer Fund, der seinesgleichen sucht – und viel zum Verständnis der heutigen USA beiträgt.
(medimops)