Penelope Fitzgerald, die Autorin von „Die Buchhandlung“, ist eine atypische Erzählerin. Sie stammte aus einer Familie von Intellektuellen und kirchlichen Würdenträgern in England. Sie begann relativ spät zu publizieren, was sie nicht daran hinderte, für einige wichtige Preise nominiert zu werden.
Frank Reid, ein englischer Drucker der in Moskau wohnt, muss sehen, wie seine Frau zuerst ihn und dann auch noch die drei gemeinsamen Kinder verlässt. Frank versucht, die Situation zu meistern, und macht sich Gedanken über die unergründliche Tiefe der menschlichen Seele, mit ihren Wünschen und Absichten. Sehr schönes Buch.
Was andere dazu meinen:
Frühlingsanfang in Moskau, 1913. Nelly Reid, treusorgende Ehefrau und liebevolle Mutter dreier Kinder, verlässt ihren Mann Frank völlig unerwartet und kehrt nach England zurück, die Kinder bleiben bei ihrem Vater. Der sieht sich vor ungewohnte Herausforderungen gestellt: Er muss sich nicht nur um seine Firma kümmern, sondern auch um den Haushalt und den Nachwuchs … Da tritt Lisa Iwanowna in Franks Leben, eine junge, gut aussehende Frau vom Lande. Aber ist sie wirklich so naiv, wie sie scheint? Und welche Rolle spielt Franks Buchhalter, Selwyn Crane, der sich so offensichtlich bemüht, die beiden zusammenzubringen?
»Penelope Fitzgeralds Bücher bieten ein Lesevergnügen der besonderen Art: Ganz unaufgeregt, nachdenklich und wehmütig zeigen sie eine einfache Wahrheit: Das Alltägliche, das Allzumenschliche entwickelt oft famosen Witz.« Der Spiegel
