Pierre Lemaitre hat seine Absicht erklärt, eine Trilogie über die dekadente Gesellschaft Frankreichs zwischen den zwei Weltkriegen zu schreiben. Das erste Buch ist „Wir sehen uns da oben“. Dieses ist das zweite, wobei die Protagonisten teilweise miteinander verwandt sind. Madeleine Péricourt, Witwe eines Privatbankiers, fühlt sich zurecht von ihren Beratern sehr schlecht behandelt. Die scheinbar hilflose Frau beschließt, sich zu rächen. Sie selbst beschreibt die Situation so: es sind brutale Zeiten, in denen man brutale Methoden benutzen soll.
Die typische Schreibweise von Lemaitre, ironisch und sachlich zugleich, begleitet uns durch eine Welt von Gier, Korruption und Neid, wo es scheinbar nur blutleckende Haie gibt, die auf Beute aus sind. Doch sie haben nicht mit der Raffinesse ihrer Opfer gerechnet.
Was andere dazu meinen:
Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs regieren Habgier und Neid in den Straßen von Paris, und so bahnt sich ein Komplott an, um das mächtige Bankimperium Péricourt zu Fall zu bringen. Doch Alleinerbin Madeleine weiß, die Verhältnisse in Europa für sich zu nutzen, und dreht den Spieß kurzerhand um.
