Der nordamerikanische Journalist J.R. Moehringer ist bekannt als Buchautor und Ghostwriter für Prominenten, darunter Andrew Agassi und Prinz Harry.
In diesem Buch schreibt er eine Biografie über Willie Sutton, den wohl berühmtesten Bankräuber der USA im 20. Jahrhundert. Der irischstämmige Sutton wurde 1901 in Brooklyn geboren und war eines der vielen Opfer der Wirtschaftskrise der 20er Jahre. Im Laufe seiner kriminellen Karriere überfiel er Hunderte von Banken. Dreimal gelang ihm die Flucht aus Hochsicherheitsgefängnissen. Sein Markenzeichen als Bankräuber war zum einen, dass er keine Menschen verletzte oder tötete. Zum anderen trat er stets verkleidet auf, um nicht erkannt zu werden.
Ein Journalist und ein Photograph holen im Roman Sutton vom Gefängnis ab, um mit ihm ein Interview zu führen und einige Orte aus seinem Leben zu besuchen. Daraus ergibt sich eine zutiefst menschliche und sympathische Biographie des Bankräubers.
Was andere dazu meinen:
New York, Weihnachten 1969. Willie Sutton packt seine Bücher ein und räumt die Zelle. Endlich Freiheit. Nach siebzehn Jahren. Mit einem Fotografen und einem Reporter fährt er durch das verschneite New York auf den Spuren seiner legendären Vergangenheit: seine zahlreichen, gewaltlosen Banküberfälle und immer wieder seine große Liebe Bess. Wie ein Puzzle setzt sich Seite für Seite Suttons Leben zusammen. Was dabei Wirklichkeit und was Erfindung war, werden wir nie erfahren. Aber was macht das schon.
»Jede Szene dieses Buches ist prall gefüllt mit Leben.«
Publishers Weekly
»Ich war von Willie Sutton fasziniert seit ich ein Junge war. Er war eine Legende, er kam aus genauso kleinen Verhältnissen wie ich, er war für mich der Inbegriff von New York. Meine Großeltern und alle Männer aus Onkel Charlies Bar sprachen voller Bewunderung von Sutton, als wäre er der moderne Robin Hood. Aber am meisten zog mich dieser Mann in seinen Bann, weil er der literarischste Kriminelle der amerikanischen Geschichte war. Er verbrachte den Großteil seiner Zeit mit Lesen, ging alle zwei Wochen ins Kino, alle sechs Monate ins Theater, besuchte Footballspiele, machte lange Ausflüge mit dem Auto und rauchte, las Klassiker.« J.R. Moehringer