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Arturo Pérez-Reverte, Das Geheimnis der schwarzen Dame

Arturo Pérez-Reverte ist einer der erfolgreichsten spanischen Schriftsteller. Seine Werke sind in allen wichtigen Sprachen übersetzt. Bevor er Autor und Mitglied der Akademie der spanischen Sprache wurde war er als Journalist und Kriegsberichterstatter in mehreren konfliktreichen Regionen der Welt tätig. Die Spannweite seiner Erzählung ist beeindruckend, wobei die historischen Romane eine besondere Rolle einnehmen.

In diesem Kriminalroman verbindet er Spannung mit Spiel: ein Mordfall und ein altes Bild, das auf einem Schachbrett aufgebaut ist. Die Restauratorin Julia stürzt sich nach einer gescheiterten Beziehung in die Arbeit. Im Madrider Prado Museum soll sie am Gemälde eines flämischen Meisters aus dem 15. Jahrhundert arbeiten; darauf ein in eine Schachpartie versunkener Ritter und sein Herr, im Hintergrund die edle Dame in schwarzem Samt. Schon bald legt Julia eine geheimnisvolle Inschrift frei, die viele Fragen aufwirft. Fragen nach der Liebe und einer fünfhundert Jahre alten Schuld. Und als ihr Ex-Freund plötzlich stirbt, bleibt Julia keine Wahl: Sie muss – auch um sich selbst zu retten – das Geheimnis der schwarzen Dame lösen.

»Mit gefühlvoller Dringlichkeit erzählt Arturo Pérez-Reverte von der Spurensuche einer jungen Frau. Er verknüpft die Liebe zur Malerei und den sehnsuchtsvollen Glanz einer vergangenen Zeit zu einem unverwechselbaren Spannungsroman.« (Amazon)

Arturo Pérez-Reverte, Der Schlachtenmaler

Pérez-Reverte ist seit 30 Jahren einer der meist gelesenen Schriftsteller Spaniens. Davor war er als Journalist tätig, oft in Krisengebieten in der ganzen Welt. Viele seiner Werke beschäftigen sich mit den Kriegen, die Spanien im Laufe seiner Geschichte erlebt hat. Anders als seine sonstigen Werke, führt uns dieses Buch in das Innere eines qualifizierten Zeugen. Die Erzählung dokumentiert eindrucksvoll, wie diese Erfahrung für immer das Herz und den Geist verändert.

Ein ehemaliger Kriegsfotograf lebt einsam in einem Turm, an dessen Wänden er eine furchtbare Szene von Schlachten und Zerstörung malt. Eines Tages taucht ein Kroate auf, der ihm offen sein Anliegen mitteilt: er ist gekommen, um den Maler zu töten, als Rache für die unerwünschten Folgen dessen Arbeit als Fotografen. Ein etwas anders anti-Krieg-Buch, geschrieben mit der doppelten Erfahrung eines Zeitzeugen und Schriftstellers. Er ist gleichzeitig das personalste Buch Revertes.

Was andere dazu meinen:

Hochmodernes Thema: die literarische Aufarbeitung der Frage nach der individuellen Verantwortung in Kriegszeiten
Faulques, ein ehemaliger Kriegsfotograf, malt in einem alten Wehrturm an der Küste ein riesiges Schlachtengemälde. In diese Einsamkeit dringt eines Tages ein Besucher, der Kroate Markovic. Es stellt sich bald heraus, dass ihn ein Foto von Faulques vor vielen Jahren berühmt gemacht hat. Dieser Ruhm hat sich fürchterlich gegen ihn gewandt – und deswegen will er den Fotografen töten. Doch Faulques verwickelt den Mann in Gespräche über das Wesen des Krieges und begreift, dass er Schuld ganz anderer Art auf sich geladen hat.
Der spanische Bestsellerautor beschreibt mit psychologischem Gespür das Ringen zweier Männer um Gut und Böse.