Archiv für den Monat: Dezember 2022

Parinoush Saniee, Was mir zusteht

Die Autorin dieses Buches kommt aus Iran und arbeitet dort als Journalistin und Soziologin. Sie wuchs in einer Akademikerfamilie auf und studierte Psychologie an der Universität in Teheran. Kurz vor Erlangung des Doktorats begannen die Unruhen, die zur Revolution führten. Nach einem längeren Aufenthalt in den USA kehrte sie einige Jahre später nach Teheran.

In diesem Buch erzählt sie das Leben einer ganzen Generation von Frauen, die die Revolution und die Umwandlung von Persien in einen islamisierten Staat erlebten, und die darum kämpften, ihre Rechte auf Erziehung und Selbstbestimmung geltend zu machen.

Was andere dazu meinen:

Eine Frau zwischen Unterwerfung und Aufbegehren – der immer wieder unterdrückte Bestseller aus dem Iran.

Bevor Was mir zusteht erscheinen konnte, lag das Manuskript monatelang bei den iranischen Zensurbehörden. Die Veröffentlichung 2003 schien ein Anzeichen politischer Liberalisierung. Der Roman wurde ein Bestseller. Doch immer wieder wurde versucht, den Nachdruck zu verhindern. 2010 fand das Buch seinen Weg in den Westen, gewann in Italien den „Premio Boccaccio“ und erscheint nun weltweit als ein literarisches Zeugnis aus einem Land, das unser Interesse verdient.

Masumeh wird in eine traditionelle persische Familie hineingeboren. Drei Brüder lassen der einzigen Tochter kaum Raum zur Entfaltung. Doch an Klugheit ist sie ihnen weit überlegen. Zielstrebig erkämpft sie sich eine Schulausbildung. Als sie sich in Said verliebt und der harmlose Flirt von ihren Brüdern als „intime“ Begegnung denunziert wird, gerät sie in Lebensgefahr. Sie wird mit Hamid zwangsverheiratet. Doch ihr Mann erweist sich als erstaunlich modern – er führt ein Doppelleben und arbeitet im Widerstand gegen das Schah-Regime. Nach seiner Verhaftung zieht Masumeh ihre Kinder alleine groß. Jahre später muss sie erleben, wie einer ihrer Söhne ein glühender Khomeini-Anhänger wird, während ein anderer ins Exil geht. Der Bruch, der die iranische Gesellschaft spaltet, zieht sich auch durch ihre Familie.

Susanna Tamaro, Erhöre mein Flehen

Dieses Buch ist die Fortsetzung des Bestsellers von Susanna Tamaro Geh wohin dein Herz dich trägt. Es erzählt die Geschichte von Marta und ihrer Oma Olga viele Jahre nach den Geschehnissen des ersten Buches der Italienerin. Marta ist erwachsen geworden, die Großmutter lebt in einer eigenen Welt und stirbt. Zeit für eine Aussöhnung gab es nicht, wohl aber für eine Verinnerlichung der Beziehung.

Tamaro schreibt mit der von ihr gewohnten Empfindsamkeit über die Gedanken der rebellischen Enkelin.

Was andere dazu meinen:

Liebe, Lebenslügen und die Suche nach der eigenen Identität – die gefühlvolle Fortsetzung des Welterfolgs „Geh wohin dein Herz dich trägt“

Mit ihrem neuesten Roman kehrt Susanna Tamaro zu den Figuren von „Geh, wohin dein Herz dich trägt“ zurück: Nach Jahren der Trennung kommt Marta, Olgas rebellische Enkelin, aus Amerika heim. Doch für eine Aussöhnung ist es zu spät. Olga ist alt geworden, und sie lebt immer mehr in ihrer eigenen Welt. Als sie eines Tages im Garten zusammenbricht und stirbt, muss sich Marta der Vergangenheit stellen. Sie beginnt, ihrer eigenen Herkunft nachzuspüren und erkennt dabei, wo ihre wahren Wurzeln liegen.

Andy Weir, Der Marsianer

Ein echtes Science-Fiction-Buch, das durch ihre Präzision, Glaubwürdigkeit und Ausführlichkeit an Jules Verne erinnert. Ein Astronaut wird von seinen Kollegen auf einer Mars-Station zurückgelassen, weil sie meinten, er sei Tod. Wenn er nach einem Sandsturm aufwacht, versucht nicht nur zu überleben, sondern eine Rettungsmission vom Mars aus zu steuern.

Andy Weir verbindet die zugegeben langen technischen Ausführungen mit ihren Berechnungen und Beschreibungen mit der humorvollen Sicht des Protagonisten, einem Biologen, der seine ausweglosen Situation mit der Gelassenheit eines Wissenschaftlers angeht. Präzise und lustig zugleich.

Empfehlenswert für Interessierten an Naturwissenschaft und Science-Fiction, und für alle, die den Film als Aktion und Phantasie in Erinnerung haben.

Was andere dazu meinen:

Während ein gewaltiger Sandsturm die Notevakuierung der NASA-Basisstation auf dem Mars erfordert, wird der Botaniker Mark Watney (Matt Damon) fortgerissen und man glaubt, er sei ums Leben gekommen. Da der immer stärker werdende Sturm die Landefähre zu zerstören droht, gibt Commander Lewis (Jessica Chastain) schweren Herzens den Befehl, die Suche nach Watney abzubrechen und mit den verbliebenen vier Crewmitglieder zu starten, bevor es zu spät ist.

Aber Watney hat überlebt und versucht nun – vollkommen auf sich allein gestellt – auf dem unwirtlichen Planeten zu überleben. Mit seinem Einfallsreichtum, Überlebenswillen und dem Wenigen, das er hat, findet er einen Weg, der Erde zu signalisieren, dass er noch am Leben ist. Millionen Meilen entfernt arbeiten die NASA und ein Team von internationalen Wissenschaftlern unermüdlich daran, den „Marsianer“ heim zu holen; gleichzeitig planen seine Crewmitglieder eine waghalsige, wenn nicht gar aussichtslose Rettungsmission. Während dieses Vorhaben allen

Beteiligten unglaublichen Mut abverlangt, rückt die Welt zusammen, um Watneys Rückkehr sicher zu stellen.

(Medimops)

Natalia Sanmartín, Das Erwachen der Señorita Prim

Eine arbeitslose Bibliothekarin findet in der Zeitung eine Anzeige, wo eine Frau mit ihrer Qualifikation für die Katalogisierung einer wissenschaftlichen Bibliothek gesucht wird.

Was sie vorfindet, wenn sie ihre Stelle in einem kleinen Dorf antritt, wird befremdend auf sie. Der Autor dieser Anzeige ist ein Professor, der seine Kinder nach klassischem Muster erzieht. Die Señorita Prim findet dabei eine Welt, die ihr völlig unbekannt ist, wo Werte gelten, die sie für nicht mehr gültig hält. Es dauert aber nicht lange, wenn sie selbst ihre Meinung korrigiert.

Ein Bestseller in vielen Ländern und eine Apologie der wertorientierten Erziehung.

Was andere dazu meinen:

»Senorita Prim flüchtet vor dem Getöse der Welt – wer sich in die Arme dieses Buches wirft, flüchtet ganz entspannt mit.« Brigitte

Angelockt durch eine ungewöhnliche Stellenanzeige reist Señorita Prim nach San Ireneo de Arnois. Sie hofft, in diesem bezaubernden kleinen Ort, fernab vom Getöse der Welt, als Bibliothekarin Fuß zu fassen. Doch noch weiß sie nicht, dass sich ihr Leben nachhaltig verändern wird. Denn in San Ireneo gehen die Uhren anders. Und nichts ist, wie es scheint …

Penelope Fitzgerald, Die Buchhandlung

Ohne Zweifel eins der besten Romane dieser britischen Schriftstellerin.

Eine alternde Frau kommt zu einem Ort an der Ostküste Englands mit der Absicht, dort eine Buchhandlung zu eröffnen.

Womit sie nicht gerechnet hat, ist dass Widerstand gegen Ihr Projekt aus verschiedenen Stellen wächst.

Was andere dazu meinen:

Florence Green erwirbt in Hardborough, einem verschlafenen Dorf an der Küste Ostenglands, das Old House als zukünftiges Domizil für ihre Buchhandlung. Dass das Gebäude anscheinend von einem Poltergeist besessen und bis auf die Grundmauern feucht ist, bringt sie von ihrem Vorhaben ebensowenig ab wie die Tatsache, dass sie von finanziellen Dingen keine Ahnung hat. Voller Schwung stürzt sie sich in die Vorbereitungen und stattet ihre Buchhandlung liebevoll aus. Die Einwohner des kleinen Städtchens begegnen dem Unternehmen zunächst mit Skepsis, bald stellen sich jedoch erste Stammkunden ein. Als Florence Green aber dann ein gerade erschienenes Buch eines bis dahin unbekannten Autors, Vladimir Nabokov, verkauft, ist die Aufregung groß und weitet sich zu einem Skandal aus …

(medimops)

Karen Cleveland, Eine Frage der Sicherheit

Stephanie Maddox arbeitet im Bereich der inneren Sicherheit des FBI. Sie macht sich Sorgen um ihren Sohn Zach, der sich langsam aber sicher von ihr abwendet. Eines Tages entdeckt sie im Zimmer Zachs eine geladene Pistole und bekommt Besuch von einem CIA-Agenten, der ihr den Verdacht mitteilt, ihr Sohn könnte Verbindungen zu einer gefährlichen anarchistischen Gruppe haben.

Sie merkt aber bald, dass sie in der Aufklärung alleine gelassen wird.

Was andere dazu meinen:

Stephanie Maddox ist leitende Sonderermittlerin beim FBI. Fast zwei Jahrzehnte hat sie hart gearbeitet – und als alleinerziehende Mutter viele persönliche Opfer gebracht. Himmel und Hölle würde sie in Bewegung setzen, um ihren 17-jährigen Sohn zu schützen. Auch vor einem brisanten Geheimnis aus ihrer eigenen Vergangenheit. Nie wäre ihr in den Sinn gekommen, dass Zachary Geheimnisse vor ihr haben könnte. Doch dann findet sie eine geladene Pistole in seinem Zimmer. Alles deutet darauf hin, dass ihr Sohn in die Machenschaften einer gewaltbereiten extremistischen Vereinigung verstrickt ist. Einer Gruppierung, die Anschläge gegen Regierungsvertreter plant. Deren Mitglieder sich nicht an Gesetze gebunden fühlen, weil sie den Staat nicht anerkennen. Ist Zachary in falsche Kreise geraten? Wie gut kennt sie ihren Sohn wirklich?

(Amazon)

Nickolas Butler, Ein wenig Glaube

Lyle und Peg, ein älteres Ehepaar, freuen sich über die Rückkehr ihrer Adoptivtöchter Shiloh und deren Sohn Isaak, die lange Zeit getrennte Wege gegangen ist. Doch bald entdecken sie, dass Shiloh von einem charismatischen freikirchlichen Prediger stark beeinflusst wird. Sie lernen die Gemeinde kennen und erkennen Zeichen einer sektenähnlichen Struktur. Kurz darauf erkrankt Isaak, und seine Mutter weigert sich, ihn im Krankenhaus behandeln zu lassen.

Was andere dazu meinen:

Ein schmerzhaft-schöner Familienroman, der die Macht und die Grenzen des Glaubens mit besonderem Feingefühl erkundet: Lyle und Peg Hovde empfinden es als großes Glück, dass ihre Tochter Shiloh samt Enkelsohn wieder nach Hause zurückgekehrt ist. Doch bald treibt Shilohs neue Glaubensgemeinschaft einen Keil in das harmonische Familienleben. Als sich abzeichnet, dass auch der fünfjährige Isaac in die Fänge der Sekte geraten könnte, müssen die Großeltern eine folgenschwere Entscheidung treffen, die die Familie vollends entzweien könnte.

Lyle und Peg Hovde genießen im ländlichen Wisconsin ihr Großelternglück. Gerade ist ihre alleinerziehende Adoptivtochter Shiloh mit dem fünfjährigen Isaac nach Wisconsin zurückgekehrt, und die Familie zum ersten Mal seit Jahren wieder vereint. Doch es gibt einen Wermutstropfen, denn während ihrer Abwesenheit hat sich Shiloh einer radikalen Glaubensgemeinschaft angenähert. Lyle beobachtet Shilohs Entwicklung mit Skepsis, vor allem als deutlich wird, welche Rolle der Enkelsohn Isaac in der religiösen Gemeinde spielt. Doch je stärker er sein Unbehagen zum Ausdruck bringt, umso heftiger reagiert Shiloh. Lyle versucht alles, um das Vertrauen seiner Tochter wieder zurückzugewinnen, doch als das Glaubensdogma der Sekte Isaacs Sicherheit bedroht, ist Lyle gezwungen, eine folgenschwere Entscheidung zu treffen. Nickolas Butler widmet sich mit großem Einfühlungsvermögen einem hoch sensiblen Thema. Was darf der Glaube und welche Macht kann er entfalten? Wann muss man Menschen vor ihrem Glauben beschützen und kann das überhaupt gelingen?

(medimops)

Yoko Ogawa, Das Geheimnis der Eulerschen Formel

Eine junge Frau, alleinerziehende Mutter von einem 10-jährigen Jungen, arbeitet für eine Zeitarbeit-Agentur, die sie vor allem als Pflegerin einsetzt. Eines Tages wird ihr eine neue Stelle angeboten: sie soll sich um einen alten Mathematik-Professor kümmern, der nach einem Unfall das Gedächtnis verloren kann, so dass er nur die letzten 80 Minuten behalten kann.

So lernt sie jeden Tag der Professor neu kennen, und wird gleich mit einer überraschenden Frage begrüßt. Neben Mathematik, die andere Leidenschaft des Professors ist Baseball, wobei er ein echter Fan von Spielern ist, die seit 20 Jahren nicht mehr aktiv sind. Eines Tages lädt er die Pflegerin ein, ihren Sohn mitzubringen, damit dieser nicht lange auf das Abendessen nach der Schule warten muss. Daraus entwickelt sich eine schöne Geschichte, die jeden Tag praktisch neu beginnt.


Was andere dazu meinen:

„Überraschend, anmutig und tief bewegend.“ Paul Auster. Eine Frau wird die Haushälterin eines Mathematikprofessors, der jeden Tag aufs Neue vergisst, wer er ist. Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft und Verlust – und über die Poesie der Zahlen. Seit einem geheimnisvollen Unfall währt das Kurzzeitgedächtnis eines Professors nicht länger als achtzig Minuten. Eine neue Haushälterin gewinnt sein Vertrauen, auch ihren zehnjährigen Sohn schließt er ins Herz. Über die faszinierende Welt der Mathematik kommen sie einander näher, und mit jeder neuen Gleichung, mit jedem neuen Zahlenrätsel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung – bis die Schwägerin des Professors dem ein Ende setzt … „Ein wunderbares, ein poetisches Buch.“ WDR. „Die Japanerin Yoko Ogawa schreibt so poetisch und konkret, so fremd und vertraut, dass ihr Werk ein kleines Wunder an Widersprüchlichkeit ist.“ Brigitte

David Foenkinos, Nathalie küsst

Die deutschen Verlage sind manchmal sehr eigensinnig in der Wahl der Buchtiteln. Dieses Buch des inzwischen zu Lieblingsautor der französischen Literatur gewordenen David Foenkinos heisst in allen anderen Sprachen La délicatesse. Der deutsche Verlag konnte sich offenbar nicht auf eine Übersetzung einigen — es kämen Empfindsamkeit, Zärtlichkeit, Taktgefühl und viele anderen Begriffe in Frage — und wählte das entscheidende Ereignis der Erzählung als Titel für das erfolgreiche Buch. Die Verfilmung führt den Zuschauer, wie so oft, über festgestrampelten (Bilder)-Wege zu einer etwas banalisierten Liebesgeschichte. Das Buch ist viel mehr. Natalie ist eine junge Ehefrau, beruflich erfolgreich, die plötzlich ihren Mann in einem absurden Verkehrsunfall verliert. Sie reagiert mit Trotz und widmet sich ganz ihrer Arbeit, bis das Leben ihr selbst und ihrer gesamten Umgebung überrascht.

Was andere dazu meinen:

Nathalie und François sind ein Paar wie aus dem Märchenbuch, mit Feingefühl und Geschmack. Doch eines Tages kommt François nicht vom Joggen zurück, eine Blumenhändlerin überfährt ihn. Die schöne Nathalie muss fortan allein durchs Leben gehen, sich der Neugier der Kollegen und der Avancen ihres Chefs Charles in der schwedischen Firma, in der sie als leitende Angestellte arbeitsbesessen über der Akte 114 brütet, erwehren. Als der unscheinbare Quotenschwede Markus ihr Büro betritt, packt sie ihn unvermittelt und küsst ihn. Markus, konsterniert, geht aufs Ganze, eine Liebesgeschichte beginnt, wie sie purer, zärtlicher und empfindsamer nicht sein kann. Während in der Firma die Gerüchteküche brodelt und Charles zu brutalen Maßnahmen greift, begeben sich Nathalie und Markus auf die Flucht in den Garten der Großmutter, zurück zu den Ursprüngen von Kindheit und der gemeinsamen Lieblingssüßigkeit PEZ – und lassen sich von der Liebe überraschen. Voller Anspielungen mit hohem Wiedererkennungswert für alle Fans schreibt Foenkinos hier seine bisher schönste Liebesgeschichte.

(Medimops)

J. R. Moehringer, Tender Bar

J. R. Moehringer wurde berühmt durch seine Biographie von Willie Sutton, der wohl bekannteste Bankräuber des 20 Jahrhunderts in den USA. In Tender Bar schreibt er eine Geschichte von Erwachsenwerden.

Als sein Vater die Familie verlässt, zieht der junge JR mit seiner Mutter zu deren Elternhaus in Long Island bei New York. Dort betreibt sein Onkel eine Kneipe, The Dickens, die zum eigentlichen Zuhause von JR wird, wie dieser selber nach vielen Jahren in seinen Memoiren schreibt.

Was andere dazu meinen:

Eine Bar ist vielleicht nicht der beste Ort für ein Kind, aber bei weitem nicht der schlechteste. Vor allem das »Dickens« nicht, mit seinen warmherzigen und skurrilen Figuren: Smelly, der Koch, Bob der Cop mit seiner dunklen Vergangenheit oder Cager, der Vietnam-Veteran. Für den kleinen JR, der alleine mit seiner Mutter wohnt, sie alle sind bessere Väter als seiner es jemals war. JR wird erwachsen, und erfüllt sich seinen Traum: er geht nach Yale. Die Bar wird JR sein Leben lang begleiten. Dort hört er zum ersten Mal Sinatra, sieht Baseballspiele im Fernsehen, und trinkt sein erstes Bier. Und bekommt all das, was er braucht: Mut, Zuversicht und die Gewissheit, dass es nicht immer nur die Guten oder die Bösen gibt, dass Bücher Berge versetzen können und dass man an gebrochenem Herzen nicht stirbt.

Ein abwechselnd herzzerreißender und urkomischer Roman über tapfere Kinder, mitfühlende Männer und starke Mütter. Und darüber, dass Träume auch wahr werden können – wenn man für sie kämpft.

(medimops)