Tania Blixen, Babettes Fest

Viele kennen den Film, der auf diese Erzählung basiert. Das Buch ist aber noch besser. Tania Blixen, eins der pseudonyme, die Karen Blixen benutzte (auch bekannt als Isak Denisen), beschreibt in diesem kurzer Erzählung die Geschichte eines freikirchlichen Pfarrers und seiner zwei Töchter, Martina und Philippa.

Die zwei jungen Frauen leben mit ihrem charismatischen Vater in einer kleinen Ortschaft an der Küste. Sie widmen ihr Leben dem Dienst an der Gemeinde und der Unterstützung des Werkes ihres Vaters, was sie nach dessen Tod fortsetzen. So verzichten sie auf die Gründung einer Familie und auf eine vielversprechende Karriere als Sängerin. Eines Tages taucht im Dorf eine Frau auf, die auf der Flucht von den Wirren einer Revolte in Frankreich flieht. Sie beginnt, als Köchin und Haushaltshilfe zu arbeiten und bringt eine Sicht mit, die die puritanischen Schwestern nicht kennen.

Was andere dazu meinen:

Bescheidenheit, Lebensernst und Askese bestimmten den Alltag im streng pietistischen Haushalt der Schwestern Philippa und Martine. Da lädt ihre Magd, die ehemalige Starköchin Babette, zu einem französischen Diner – und beweist auf überraschende Weise, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt. Tania Blixens (1885-1962) lukullisches Märchen feiert den Zauber gemeinsamer Tafelfreuden.
(Medimops)

Tania Blixens Geschichten sind Perlen moderner Erzählkunst
Jahrelang hat Babette in der Lotterie gespielt, bis ihr eines Tages das Glück hold ist. Mit dem Gewinn richtet die Meisterköchin in dem abgelegenen norwegischen Dorf ein Festmahl aus, dessen lukullische Verführungskunst die Gäste für ein paar Stunden in den Himmel erhebt. Mit der anrührenden Erzählung »Babettes Fest« ist Tania Blixen ein literarisches Glanzstück gelungen, das ihren Ruf als große Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts mitbegründet. In diesem Band sind alle fünf »Schicksalsanekdoten«, wie die Autorin den Band betitelte, versammelt. Sie bezeugen, dass Blixens Texte, ihre Lebensthemen und Stoffe, das Exotische, das Märchen- und Legendenhafte dank der bildkräftigen Beschreibungskunst heute noch so lebendig sind wie eh und je.
(Lovelybooks)

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