Helene Flood, Die Psychologin

Sara, eine klinische Psychologin, verheiratet mit einem Architekten, der gerade dabei ist, sich beruflich zu etablieren, steckt in einer Ehekrise, die durch die Schwierigkeit, ein gemeinsames Kind zu bekommen, noch verschärft wird. An einem Freitag wie jedem anderen bricht ihr Mann Sigurd früh auf, um mit zwei Freunden in einer Waldhütte Ski zu fahren. Später hinterlässt er eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, um zu bestätigen, dass er bei ihnen ist, und meldet sich nie wieder. Als er seit fast einem Tag verschwunden ist und sich nicht mehr meldet, geht Sara zur Polizei, die ihr rät, 24 Stunden zu warten, da sich die meisten Fälle in dieser Zeit von selbst lösen. Von da an lernen wir Saras Umfeld kennen, ihre Schwester, ihren Vater, ihre Schwiegermutter, einige ihrer Patienten und die ermittelnden Polizeibeamten, insbesondere ab dem Zeitpunkt, als Sigurds lebloser Körper gefunden wird, ermordet durch zwei Schüsse in den Rücken. Saras Schüchternheit und ihre Komplexe nehmen langsam überhand, vor allem als ein Unbekannter nachts in ihr Haus einbricht und eine Pistole ihres Großvaters verschwindet. Der Verdacht der Polizei verunsichert Sara, die zaghaft versucht herauszufinden, wer der Mann war, mit dem sie verheiratet war.

Ein intimer psychologischer Roman, der Saras Gedankengängen folgt und in dem sich die Erinnerungen allmählich zu einer Schlussfolgerung verdichten, zu der wir auf der letzten Seite gelangen.
Ich fand den Roman hervorragend.

Was die anderen dazu meinen:

»Helene Flood gelingt es meisterhaft, die Erwartungen der Leser*innen zu manipulieren.« Financial Times

»Ein einzigartiger Blick in die Psyche.« Cosmopolitan

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