Archiv des Autors: Javier

Stefan Zweig, Castellio gegen Calvin

Dieses Büchlein aus dem Jahre 1936 trägt den vieldeutigen Untertitel „Ein Gewissen gegen die Gewalt“. Es handelt sich nicht um einen Roman, sondern um eine historische Monographie. Der Autor verschlüsselt darin seine Wahrnehmung des Nationalsozialismus und übt damit zugleich eine deutliche Kritik am Totalitarismus der NSDAP drei Jahre nach deren Machtergreifung.

Zweig schildert kurz das Leben des Humanisten Sebastian Castellio und des „Genfer Diktators“ Calvin und stellt die Gegensätzlichkeit der beiden Männer dar, die er intellektuell als gleichwertig ansieht. Zweig stellt nie die Legitimität der Reformation in Frage, betont aber die Position Castellios als liberaler Reformator gegenüber dem „orthodoxen“ Reformator und genialen Organisator Calvin.

Wie in anderen Büchern Zweigs aus dieser Zeit, vor allem Triumph und Tragödie des Erasmus von Rotterdam (1934), richtet sich Zweigs Botschaft entschieden gegen Intoleranz und menschenfeindliche Ideologien. Gemeint war neben dem Nationalsozialismus auch der kommunistische Totalitarismus unter der eisernen Faust Josef Stalins.

Es wäre aber nicht ein Buch von Stefan Zweig, wenn es nicht auch interessante Parallelen gäbe. So ist Miguel Servet, ein Opfer der Genfer Gerichte, eine Art Don Quichotte, der Unnachgiebigkeit mit Realitätsverweigerung verband. Nach Servets Tod schrieb Castellio seine Kampfschrift De haeriticis, deren Druck von der Zensur verhindert wurde, und wandte sich offen gegen einige Lehren Calvins.

Für Zweig war Castellio ein Verfechter der religiösen Toleranz. Im Vorwort gibt der Autor seinem Buch auch eine sehr politische Dimension: „Diese immer wieder notwendige Abgrenzung zwischen Freiheit und Autorität bleibt keinem Volk, keiner Zeit und keinem denkenden Menschen erspart: denn Freiheit ist nicht möglich ohne Autorität (sonst wird sie zum Chaos) und Autorität nicht ohne Freiheit (sonst wird sie zur Tyrannei)“.

Henry James, Das Durchdrehen der Schraube

Dieser Roman von Henry James gilt als einer der bedeutendsten Kriminal- und Gespensterromane der Geschichte. Eine junge Gouvernante wird als Erzieherin für zwei Brüder im Alter von 10 und 12 Jahren in einem viktorianischen Herrenhaus eingestellt. Der Onkel und Vormund der Kinder überträgt ihr diese Aufgabe unter der Bedingung, dass sie ihn in keiner Weise über die Erfüllung ihrer Pflichten befragen oder informieren darf.

Bald nach ihrer Ankunft erhält sie einen beunruhigenden Brief von der Schule des Jungen, und es ereignen sich merkwürdige Dinge um die Vorgängerin der Gouvernante und einen ehemaligen Diener, die beide unter seltsamen Umständen ums Leben gekommen sind.

Der Roman nimmt von Seite zu Seite an Fahrt auf und vermischt das Natürliche mit dem Übernatürlichen oder Phantastischen. Ohne auf die üblichen Grausamkeiten dieses literarischen Genres zurückgreifen zu müssen, schafft James in jeder seiner Beschreibungen und Gespräche eine Atmosphäre von beispielhafter Spannung.

Die Meinung der anderen:

»An diesem Buch lesen sie sich die Ohren heiß, meinetwegen in 100 Jahren noch; hier erreicht James Können seinen Höhepunkt an Raffinement, auch im Sprachlichen.« Die Rheinpfalz

„Eine höchst wunderbare, grausige, giftgetränkte kleine Geschichte.“ Oscar Wilde

Peter Cameron, Du wirst schon noch sehen, wozu es gut ist

Dieser Roman wird von vielen Kritikern als eine Neuauflage des Fänger im Roggen gesehen. Die 60er Jahren werden durch den XXI Jahrhundert, die Provinz durch die Stadt New York ersetzt, aber die Ausgangssituation bleibt ähnlich: der 18-jährige James weiß nicht genau, was er sein will, eins hat er aber klar: bloß nicht wie seine Eltern. Diese wiederum, bereits geschieden, haben die Zukunft von James vorgezeichnet, einschließlich des Studiums in einer guten Universität. Er will nicht, wie sein Vater, nur auf seine Gesundheit achten, oder sich drei mal scheiden lassen, wie seine Mutter.

Seine Schwester ist die Geliebte ihres Professors, und die einzige Person, die er schätzt, ist seine Großmutter, die im reichen Vorstadtviertel Bronxville lebt. Er sieht sich selbst als einsam und unangepasst, findet aber nicht den Weg, aus diesem Leben herauszukommen und etwas Sinnvolles zu beginnen.

Der Roman erinnert tatsächlich stark an Salingers Fänger im Roggen, das gegen Ende des Buches tatsächlich zitiert wird. Manche Kritiker nennen diesem Werk „die beste Erzählung über New York“. Die FAZ empfiehlt ohne Einschränkungen diesen „einfühlsamen Entwicklungsroman“.

Blut und Feuer, Manuel Chaves Nogales

Der Untertitel dieses Werkes aus dem Jahre 1947 lautet „Helden, Bestien und Märtyrer im Spanischen Bürgerkrieg“. Es handelt sich nicht um eine Geschichte des Bürgerkrieges, obwohl alle Erzählungen einen historischen Hintergrund haben, eher um einen Versuch, das Unerklärliche dieses Krieges durch das Leben einzelner Personen verständlicher zu machen.

Manuel Chaves Nogales war ein spanischer Journalist und Schriftsteller, der in den 20er und den 30er Jahren des XX Jahrhunderts großen Ruhm erlang. Er war Chefredakteur in der Tageszeitung Ahora und war ein Anhänger der spanischen Republik. Nach Beginn des Spanischen Bürgerkrieges musste er Spanien verlassen und lebte in Paris und in London im Exil. In England schrieb er diese Sammlung von neun Kurzgeschichten, die vor kurzem neu aufgelegt wurden. Seine Schriften gelten heute als wichtige Quelle, um die Geschichte der Kriegs- und Nachkriegszeit neu zu interpretieren.

Alle Erzählungen sind bezeichnend für die Zeit des Krieges in Spanien und zeigen, dass einfache Erklärungen — gute und böse Kämpfer, Roten und Nationalen, Faschisten und Kommunisten — nicht ausreichen, um einen Konflikt auszuleuchten, der immer noch tiefe Spuren im Bewusstsein und in der politischen Haltung vieler Spanier hinterlassen hat.

Die Meinung der anderen:

Chaves Nogales verteidigte die Sache der Demokratie mit einer Hingabe, der nur die von George Orwell noch gleich kommt.“ (Antonio Muñoz Molina)

Arno Geiger, Reise nach Laredo

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, ist ein österreichischer Schriftsteller. Er hat bereits mehrere Preise gewonnen für seine Romane, die auf verschiedene Art und Weise das Leitmotiv seines Kunstverständnisses verkörpern: „Kunst bewahrt den Menschen nicht vor dem Chaos, sondern vor der Ordnung. Kunst bewahrt das Individuum vor dem eindimensionalen Blick. Einzigartig ist der Mensch nicht auf einfache, sondern auf komplizierte Art.“

Dieser Roman ist ein gelungenes Beispiel dieser Lebensphilosophie. Wir schreiben das Jahr 1558. Karl I. von Spanien und V. von Deutschland, König und Kaiser, Vater des Königs Philipps, „in dessen Reich die Sonne nie unterging“, lebt seit fast zwei Jahren zurückgezogen in einem Palast neben dem Kloster Yuste in La Vera, Extremadura (Spanien). Fast 60 Personen kümmern sich um ihn und begleiten ihn in seinen letzten Tagen. Sein Zustand ist erbärmlich. Gicht und anhaltendes Fieber haben ihn so sehr gezeichnet, dass er sich nicht mehr frei bewegen kann. Das Buch beginnt mit der grausamen Beschreibung der Badezeremonie, bei der er von seinen Dienern nackt mit einem Kran in eine Wanne im Palasthof gehievt wird. Von seiner Größe ist, zumindest äußerlich, wenig geblieben. Sein Arzt Mathys, sein Beichtvater Pater Regla und seine Begleiter sind sich bewusst, dass sie die letzten Tage des Habsburger Großkönigs erleben, der in seiner Person die Königreiche der Iberischen Halbinsel und des Heiligen Römischen Reiches vereinte, der gegen die Osmanen im Osten und gegen die protestantischen Fürsten in Mitteleuropa kämpfte. Aber, fragt sich der König ohne Reich, wer und was war er, der zum König gekrönt wurde, bevor er eine Persönlichkeit wurde, und der sich in Nichts verwandelte, in ein Wrack, als er aufhörte, König zu sein?

Das Buch beschreibt dann eine phantastische Reise in die entgegengesetzte Richtung des Weges, der ihn von Laredo nach Yuste führte. Als Begleiter wählt er den Pagen Geronimo, der in Wirklichkeit der leibliche Sohn des Königs ist, und bald darauf schließt er sich dem Brüderpaar Honza und Angelita an, die er vor der Lynchjustiz rettet, weil sie Cagots sind. Nach einer mehrwöchigen Reise voller Abenteuer erreichen sie die „Tote Stadt“, wo sie in einem Gasthaus übernachten und Karl seine Leidenschaft für das Kartenspiel, den Alkohol und den Streit entdeckt, wodurch er seine Zurückhaltung und die Bindungen an seine königliche Vergangenheit ablegt.

Das Buch kann als eine Mischung aus den Abenteuern des Don Quijote und einem Westernroman gelesen werden, mit fantastischen Elementen wie der Anwesenheit eines Greifs. Die Reflexionen von Karl, der auf seiner Reise wieder zu Kräften kommt, seine Beziehungen und Gespräche mit seinen verschiedenen Verbündeten und Feinden, sein Verzicht auf alles, was ihm wichtig war, bis nur noch der Mensch Karl übrig bleibt, füllen die Seiten dieses interessanten Buches. Wenn wir uns an die historischen Fakten halten, könnten wir argumentieren, dass Karl in Wirklichkeit Yuste nie verlassen hat und dort im September 1558 gestorben ist. Aber, wer interessiert sich schon für Fakten, wenn man die Betrachtungen in diesem Buch liest?

Ich kann die hervorragende Videorezension eines Schweizer Journalisten empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=K85DwS0XhEA

Veit Lindau, Dr. Ruediger Dahlke, et al., Human Angels

Ein solches Buch braucht keine Vorstellung. Genauso wenig seine Protagonisten. Dennoch erlaube ich mir, einige Meinungen zu zitieren:

»Dieses Buch berührt das Herz und öffnet den Geist. Persönlich betroffene Familienangehörige berichten von ihren Erfahrungen mit geistig und/oder körperlich gehandicapten Kindern. Wir nennen diese auf ihre Weise besonderen Menschen menschliche Engel, weil sie uns, wenn wir uns von ihnen führen lassen, an DAS große, unbekannte Mysterium jenseits unserer kleinen Konzepte von richtig und falsch erinnern. In dem wir uns ihnen hingeben, wird unsere Liebe zu einem Feuer, in dem das kleine Ich stirbt. Übrig bleibt nicht Nichts, sondern Alles.« (Amazon)

»Meine Arbeit als Autor beglückt mich seit einigen Jahren sehr und lehrt mich auch immer wieder wichtige Dinge. Zum Beispiel, dass du dich für manche Bücher selbst entscheiden kannst und andere dich auswählen. So verhält es sich mit diesem Buch.« (Veit Lindau)

»Schaue ich hin? Schaue ich weg? Gehe ich weiter? Spreche ich an? Stelle ich meine Fragen?«

»Wenn Liebe menschlich wird, dann sollte man das weiter tragen. Das hat/haben Veit und Andrea Lindau mit ihrem Projekt realisiert. In diesem Buch, das ich locker 10 Mal zu Weihnachten verschenkt habe, befinden sich Erfahrungsberichte (oder Liebesbriefe) über menschliche Engel. Das Buch ist voller Emotionen und es rückt die Welt ein großes Stück gerade. Es ist auch optisch wirklich wunderschön.« (Kundenrezension bei Amazon)

Arturo Pérez-Reverte, Das Geheimnis der schwarzen Dame

Arturo Pérez-Reverte ist einer der erfolgreichsten spanischen Schriftsteller. Seine Werke sind in allen wichtigen Sprachen übersetzt. Bevor er Autor und Mitglied der Akademie der spanischen Sprache wurde war er als Journalist und Kriegsberichterstatter in mehreren konfliktreichen Regionen der Welt tätig. Die Spannweite seiner Erzählung ist beeindruckend, wobei die historischen Romane eine besondere Rolle einnehmen.

In diesem Kriminalroman verbindet er Spannung mit Spiel: ein Mordfall und ein altes Bild, das auf einem Schachbrett aufgebaut ist. Die Restauratorin Julia stürzt sich nach einer gescheiterten Beziehung in die Arbeit. Im Madrider Prado Museum soll sie am Gemälde eines flämischen Meisters aus dem 15. Jahrhundert arbeiten; darauf ein in eine Schachpartie versunkener Ritter und sein Herr, im Hintergrund die edle Dame in schwarzem Samt. Schon bald legt Julia eine geheimnisvolle Inschrift frei, die viele Fragen aufwirft. Fragen nach der Liebe und einer fünfhundert Jahre alten Schuld. Und als ihr Ex-Freund plötzlich stirbt, bleibt Julia keine Wahl: Sie muss – auch um sich selbst zu retten – das Geheimnis der schwarzen Dame lösen.

»Mit gefühlvoller Dringlichkeit erzählt Arturo Pérez-Reverte von der Spurensuche einer jungen Frau. Er verknüpft die Liebe zur Malerei und den sehnsuchtsvollen Glanz einer vergangenen Zeit zu einem unverwechselbaren Spannungsroman.« (Amazon)

Susanna Tamaro, Geh, wohin dein Herz dich trägt

Das wohl bekannteste Buch der italienischen Schriftstellerin Susanna Tamaro bedarf kaum einer Vorstellung. Das von vielen missverstandene Buch wurde sofort ein Bestseller und verhalf der Autorin zu verdientem Weltruhm. In meinem Blog habe ich andere Werke Tamaros besprochen, darunter auch eine Art Fortsetzung dieses Buches mit dem Titel Erhöre mein Flehen.

Olga ist eine ältere Dame aus Italien, die sehr an ihrer Enkelin hängt. Diese ist nach Amerika ausgewandert, auch um den von ihr empfundenen familiären Zwängen zu entfliehen. Um den Kontakt nicht abreißen zu lassen, beginnt sie regelmäßig zu schreiben und eine Art Tagebuch zu führen, in dem sie voller Güte, Weisheit und Liebe versucht, das Herz ihrer Enkelin und damit auch das ihrer Leser zu erobern.

Ganz im Gegensatz zu dem, was manche Kritiker über dieses Buch geschrieben haben, handelt es sich keineswegs um ein sentimentales Werk voller altertümlicher Lebensweisen. Es ist viel mehr, wie die Frankfurter Rundschau schrieb: „Ein von orientalischen Vorstellungen geprägter Roman: die Idee vom Menschen als Ganzheit von Intellekt und Gefühl. Ein unsentimentales Plädoyer für die Rehabilitierung der Gefühle, für die Wiederentdeckung des Herzens“.

Daniel Silva, Die Fälschung

Der neueste Teil der Saga um den Spion, Attentäter und Kunstrestaurator Gabriel Allon führt uns aus dem gewohnten Umfeld dieser Figur heraus.

Gabriel hat sich (scheinbar) endgültig von seinen Aufgaben im „Dienst“ zurückgezogen, wie die Agentur genannt wird, der den Staat Israel vor Menschen und Ländern schützt, die ihn zerstören wollen, und erholt sich von den Verletzungen, die er sich bei einer seiner Missionen in den USA zugezogen hat, bei der er das Leben des Präsidenten der Vereinigten Staaten rettete. Ein englischer Galerist, der ein Van Dyck zugeschriebenes Gemälde verkauft hat, erhält einen Anruf von einem französischen Sammler, der behauptet, das echte Gemälde des flämischen Künstlers zu besitzen und dass das verkaufte Bild eine Fälschung sei. Von da an wird es kompliziert. Der Sammler kommt bei einem vermeintlichen Verkehrsunfall ums Leben, und Allon selbst wird bei einem weiteren Anschlag wie durch ein Wunder gerettet.

Der Roman ist originell, interessant und informativ über die Welt der Kunst, der Sammler und der Museen. Er ist vielleicht nicht so glaubwürdig wie die anderen Romane dieser Reihe, aber es macht Spaß, ihn zu lesen.

David Baldacci, Das Versprechen

Der 1960 geborene amerikanische Schriftsteller David Baldacci hat mit einigen seiner Romane und Serien große Erfolge gefeiert. Er stammt aus Richmond, Virginia (USA) und fängt in diesem Werk Erinnerungen und Geschichten aus dem ländlichen Virginia in den Ausläufern der Appalachen ein.

Lou und Oz sind ein Mädchen und ein Junge im Alter von 12 bzw. 7 Jahren, die nach einem Autounfall, bei dem ihr Vater ums Leben kam und ihre Mutter im Koma lag, zu Waisen wurden. Sie ziehen von New York auf eine Bergfarm in Virginia, wo ihre Urgroßmutter Louisa Mae, die Großmutter ihres Vaters, lebt. Louisa ist keineswegs eine hilflose alte Dame, sondern eine starke Frau, die sich seit Generationen um die Farm ihrer Familie kümmert. Schon bald lernen die beiden Kinder die frische Luft, den Wechsel der Jahreszeiten und die lohnende Arbeit im direkten Kontakt mit der Erde und den Elementen zu schätzen.
Zu den üblichen Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten eines kleinen Bauernhofes gesellen sich die Habgier eines Nachbarn und die Manipulationen eines Erdgasunternehmens.

Die Geschichte ist liebenswert und zeigt die wahren Persönlichkeiten der Protagonisten. Die jäh unterbrochene Kindheit der beiden Kinder verbindet sich mit der natürlichen Freundlichkeit von Diamond, einer verwaisten Nachbarin, und der unschätzbaren Hilfe eines Landanwalts, der die Situation, in der sie sich befinden, versteht.

Ein sehr guter Roman, der trotz des vorhersehbaren Endes fesselt.

Die Meinung der anderen

Mit „Das Versprechen“ hat Bestsellerautor David Baldacci einen fesselnden Roman geschrieben, der den Leser in das ländliche Amerika der 40er Jahre versetzt. (Amazon)