Archiv der Kategorie: Historische Romane

Helen Simonson, Der letzte Sommer

Simonson, in England geboren, lebt seit mehreren Jahrzehnten an der Ostküste der USA. Sie hat nur zwei Bücher geschrieben, wobei dieses großen Erfolg erreicht hat.

In diesem Buch beschreibt sie das Leben in einem verträumten Ort von Ostengland in den Jahren vor Beginn des Ersten Weltkrieges. Beatrice Nash, junge Lehrerin, kommt nach Sussex mit dem Wunsch, ihr eigenes Leben fern von der Familie zu führen. Der Beginn des Krieges im Festland führt dazu, dass belgische Flüchtlinge im Ort untergebracht werden müssen. Bald werden auch die ersten Männer rekrutiert, und die harte Wirklichkeit des Krieges verändert für immer die Beziehungen zwischen den Dorfbewohnern.

Was andere dazu meinen:

Im Sommer 1914 besucht der Medizinstudent Hugh seine geliebte Tante Agatha, deren Ehemann ein hoher Beamter in der Regierung ist. Er wird begleitet von seinem Cousin Daniel, der von einem Leben als Poet und englischer Gentleman träumt. Agatha besteht darauf, dass das Säbelrasseln auf dem Balkan unbeachtet verklingen wird und dass König, Kaiser und Zar wie immer in ihren Sommerurlaub gehen werden. Zudem ist sie mit weitaus Wichtigerem beschäftigt: Seit kurzem ist sie Mitglied des örtlichen Schulbeirates und befürwortet die Einstellung einer weiblichen Lehrkraft. Als Beatrice Nash mit einem Schrankkoffer und riesigen Bücherkisten in der Kleinstadt ankommt, ist schnell klar, dass sie deutlich freidenkender – und attraktiver – ist, als eine Lateinlehrerin es sein sollte. Beatrice, die kürzlich ihren Vater verloren hat, will vor allem in Ruhe gelassen werden. Ihre ganze Energie fließt in ihre Schriftstellerei und in das Entmutigen möglicher Heiratskandidaten. Nichts ist Beatrice wichtiger als ihre Unabhängigkeit. Doch Daniels Charme und Hughs scharfer Verstand wie auch sein nobler Charakter lassen sie in ihrer Haltung schwanken. Mit Ausbruch des Krieges findet der idyllische Sommer ein jähes Ende. Als die Bewohner von den ersten Soldaten Abschied nehmen müssen, ahnen alle, dass sich ihr Leben grundlegend ändern wird.

Amor Towles, Ein Gentleman in Moskau

Amor Towles, in Boston geboren, hat viele Jahre als Investmentbanker gearbeitet, bis er seine Karriere als Schriftsteller begann. Dieses Buch, sein zweites, war mehr als ein Jahr in der Bestsellerliste der New York Times und soll demnächst als Serie verfilmt werden.

Der Graf Aleksandr Illich Rostov, von den Bolschewisten 1922 zum Tode verurteilt, schafft es im letzten Augenblick, sein Leben zu retten, weil ein Fürsprecher ein „subversives“ Gedicht von ihm vorweisen kann. So wird er stattdessen „verbannt“ und dazu verurteilt, im Grand Hotel Metropol in Moskau zu leben, ohne dieses zu verlassen. Mehr als 30 Jahre verbringt er im Hotel, wo er die Entwicklung Russlands bis nach dem Tod Stalin beobachtet und in aristokratischer Manier verarbeitet. Wunderschöne Erzählung.

Was andere dazu meinen:

Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Rostov mit seinen 30 Jahren ist ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. Aber ihm bleibt nur der Blick aus dem Fenster, während draußen Russland stürmische Dekaden durchlebt. Seine Stunde kommt, als eine alte Freundin ihm ihre kleine Tochter anvertraut. Das Kind ändert Rostovs Leben von Grund auf. Für das Mädchen und sein Leben wächst der Graf über sich hinaus.

„Towles ist ein Meistererzähler“ New York Times Book Review

„Eine charmante Erinnerung an die Bedeutung von gutem Stil“ Washington Post

„Elegant, dabei gleichzeitig filigran und üppig wie ein Schmuckei von Fabergé“ O, the Oprah Magazine

Timur Vermes, Er ist wieder da

Timur Vermes ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller, der vor allem als Ghostwriter bekannt war. Sein Vater musste 1956 bei der Niederschlagung des Aufstandes aus Ungarn fliehen. Dieses Buch brachte ihm den lang ersehnten Erfolg und wurde wenige Jahre nach Erscheinen verfilmt.

Satire pur, teilweise intelligent geschrieben. Es läuft das Jahr 2011. Hitler wacht auf in Berlin mit seinem Uniform und versucht, seine Situation zu verstehen. Nach ersten, teilweise komischen Versuchen, seine Stellung als Führer des Volkes zu behaupten, wird er von erfolgsgierigen Journalisten und PR-Spezialisten engagiert, die seine Fähigkeiten im eigenen Interesse nutzen wollen. Ein politisch unkorrekter Roman, der die Schwächen und die Manipulierbarkeit der Mediengesellschaft mit Humor beschreibt.

Was andere dazu meinen:

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, dafür unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende startet er gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur, sondern erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und »Gefällt mir!«-Buttons.

Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Dieser Roman ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.



Joseph Roth, Die Legende vom heiligen Trinker

Der jüdische Schriftsteller Joseph Roth behandelt in dieser Legende mit autobiografischen Elementen einige Tage des Lebens eines Pariser Clochards, der immer wieder versucht, ein Darlehen zurückzuzahlen, und dabei von zahlreichen Schwierigkeiten verhindert wird.

Sehr schöner Fabel, der sich schnell lesen lässt, wobei manche Sätze eine Doppeldeutung im Kontext des tragischen Lebens Joseph Roths zulassen

Was andere dazu meinen:

Roths 1939 entstandene letzte Erzählung vom frommen Tor, der noch an Wunder glaubt und seinen eigenen Tod mit Würde inszeniniert.

Am Ziel seiner Odyssee durch Paris ruft Andreas »Fräulein Therese!«, seufzt ein letztes Mal und stirbt »einen so leichten und so schönen Tod«, wie man ihn sich nur wünschen kann. Der Clochard und Trinker hatte zweihundert Francs von einem eleganten Herrn erhalten, mit der Auflage, die Rückzahlung der Kapelle der »kleinen heiligen Therese von Lisieux« zugute kommen zu lassen.

Scheinbar zufällig und blitzhaft, ist das Zusammentreffen für Andreas willkommener Anlass, seine Wiedergeburt zu feiern – als Tag der Umkehr und Läuterung. Zunächst gönnt er sich aber eine feine Mahlzeit und macht sich eine schöne Zeit. Aus seinem festen Vorhaben, der heiligen Therese zu ihrem Recht zu verhelfen, will vorerst so recht nichts werden.

Wie stets in seinen Erzähltexten setzt Roth einen mühelos gleitenden, melodiösen Sprachfluss in Gang, dem dennoch das Gepräge eines »Testaments« zu Eigen ist: So charakterisierte der Autor selbst in düsterer Vorahnung seine 1939 entstandene »Legende«. Der eigene Tod mit 45 Jahren wird mit bestürzender Konsequenz und gleichwohl in hoffnungsvollem Tonfall vorweggenommen – sollte dies doch wirklich die letzte Erzählung einer sensiblen Künstlernatur bleiben, für die Poetsein bedeutete, den »Narren, oder Bettler, oder alles zugleich« vorzustellen.

Pierre Lemaitre, Die Farben des Feuers

Pierre Lemaitre hat seine Absicht erklärt, eine Trilogie über die dekadente Gesellschaft Frankreichs zwischen den zwei Weltkriegen zu schreiben. Das erste Buch ist „Wir sehen uns da oben“. Dieses ist das zweite, wobei die Protagonisten teilweise miteinander verwandt sind. Madeleine Péricourt, Witwe eines Privatbankiers, fühlt sich zurecht von ihren Beratern sehr schlecht behandelt. Die scheinbar hilflose Frau beschließt, sich zu rächen. Sie selbst beschreibt die Situation so: es sind brutale Zeiten, in denen man brutale Methoden benutzen soll.

Die typische Schreibweise von Lemaitre, ironisch und sachlich zugleich, begleitet uns durch eine Welt von Gier, Korruption und Neid, wo es scheinbar nur blutleckende Haie gibt, die auf Beute aus sind. Doch sie haben nicht mit der Raffinesse ihrer Opfer gerechnet.

Was andere dazu meinen:

Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs regieren Habgier und Neid in den Straßen von Paris, und so bahnt sich ein Komplott an, um das mächtige Bankimperium Péricourt zu Fall zu bringen. Doch Alleinerbin Madeleine weiß, die Verhältnisse in Europa für sich zu nutzen, und dreht den Spieß kurzerhand um.

Alan Paton, Denn sie sollen getröstet werden

Alan Paton, geboren 1903 in Südafrika, war ein bekannter Pädagoge, Schriftsteller und Politiker, bekannt vor allem durch seine entschiede Haltung gegen die Apartheid-Politik. Dieser Roman ist ein Klassiker in Afrika. Es wird in den Schulen gelesen und es gibt zwei Verfilmungen, wobei die zweite besonders poetisch und bildgewaltig ist.

Stephen Kumalo, ein älterer protestantischer Pastor aus Ixopo, im Osten Sudafrikas, bekommt einen Brief, wo ihm mitgeteilt wird, dass sein Sohn und seine eigene Schwester in Schwierigkeiten in Johannesburg sind. Er macht sich auf dem Weg und erfährt, dass sein Sohn bei einem Raubüberfall einen bekannten weißen Ingenieur erschossen hat. Kumalo macht sich auf den Weg, nimmt Kontakt zu einem Anwalt und besucht seine Schwester und seinen Bruder, ein politischer Aktivist ist, und versucht, dass sein Sohn seine Tat bereut.

Sehr beeindruckende Erzählung, in der vor allem den Glauben Kumalos und die Ungerechtigkeiten in diesem Land zum Vorschein kommen.

Was andere dazu meinen:

Südafrika in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gewalt zwischen Schwarzen und Weißen regiert und zerstört das Land. Der Sohn des schwarzen Pfarrers Stephen Kumalo, Absalom, ist, wie viele junge Männer, nach Johannesburg gegangen – und nicht wiedergekommen. Wer dorthin geht, kommt nie wieder zurück. Dann kommt ein Brief. Stephen Kumalo, der schwarze Pfarrer, macht sich auf den Weg in die große, unbekannte Stadt. Er findet seinen Sohn im Gefängnis. Absalom hat bei einem Einbruch in Panik einen jungen Weißen erschossen. Gerade dieser Mann aber hatte sich sehr für die Rechte der Schwarzen eingesetzt. In einem Land, in dem Schwarze keine Rechte haben und im Elend leben, scheint Absaloms Schicksal besiegelt. Die Versöhnung zwischen den Vätern des Opfers und des Täters, zwischen weiß und schwarz, erscheint als Zeichen der Verheißung für eine bessere Zukunft.
Neuausgabe des Welterfolgs, der 1948 erstmals erschien.

Julian Barnes, Das Stachelschwein

Julian Barnes schrieb dieses Buch 1992, also wenige Jahre nach dem Zusammenbruch des Ostblocks. Der ehemalige Dirigent eines nicht näher genannten Landes (eigentlich Bulgarien) wird vor Gericht gestellt, und der Sohn eines früheren Kammeraden des Kommunisten als Staatsanwalt bestimmt, da alle anderen dieses Amt abgelehnt haben. Der Diktator ist seiner Sache erstaunlich sicher, was er ohne jede Spur von Reue deutlich zum Ausdruck bringt.

Im Buch werden die Gespräche von beiden ungleichen Partnern geschildert und damit die Schwierigkeiten unterstrichen, die die Aufarbeitung der Verantwortlichkeiten nach dem Zusammenbruch einer linken Diktatur mit sich gebracht hätte.

Was andere dazu meinen:

Dreuunddreißig Jahre lang hat Stojo Petkanow als Staatsoberhaupt und Chef der Kommunistischen Partei geherrscht, war er Held der Arbeit und Führer des antifaschistischen Widerstands. Jetzt wird ihm der Prozess gemacht. Die Anklage lautet auf Diebstahl, Veruntreuung öffentlicher Gelder, Korruption, Beihilfe zum Mord, Verletzung der Menschenrechte und und und …

Woher nimmt sein Ankläger – von Petkanow noch eingesetzt – seine Legitimation? Was geschieht, wenn Beweise fehlen, aber ein Schuldspruch gebraucht wird? Ist ein Stalinist selbst schuld, wenn Methoden eines stalinistischen Schauprozesses auf ihn angewandt werden? Wo bleibt die gepriesene demokratische Erneuerung?

Am Beispiele eines fiktiven osteuropäischen Staates spielt Julian Barnes die politischen Veränderungen nach dem Zusammenbruch des Ostblocks durch. Ein spannender Politroman, eine scharfsinnige Satire.

Siegfried Lenz, Der Überläufer

Siegfried Lenz braucht keine Einführung. Viele seiner Bücher haben nichts an Aktualität verloren, obwohl seine Schreibart und die Inszenierung seiner Erzählungen in heute polnisch verwalteten Landstrichen bei den jüngeren Generationen etwas fremd wirkt.

Dieses Buch ist sehr spät erschienen, obwohl es sich um eins der ersten Werke von Siegfried Lenz handelt. Wie andere Werke Lenz ist es eigentlich ein Anti-Krieg-Buch. Das langsame Erzähltempo, die Beschreibung der Landschaften und die betont realistischen Gespräche sind typisch für Lenz.

Was andere dazu meinen:

›Der Überläufer‹ ist Siegfried Lenz‘ zweiter Roman, geschrieben 1951. Obgleich vollendet und vom Autor mehrfach überarbeitet, blieb er bis 2016 unveröffentlicht. Zur Zeit seiner Entstehung wurde er vom Verlag aus politischen Gründen abgelehnt. Ein Überläufer zu den Sowjets als Romanheld war im Kalten Krieg nicht opportun. Eine großartige Entdeckung, ein beeindruckender Roman über den ewigen Konflikt zwischen Pflicht und Gewissen.

Fernando Aramburu, Patria

Fernando Aramburu, baskischer Schriftsteller, lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Neben seiner Arbeit als Sprachlehrer hat er immer wieder Bücher und Artikel geschrieben. Patria ist offenbar ein Buch, das er schon lange schreiben wollte. Es geht um die ETA, eine terroristische Organisation, die für eine Unabhängigkeit des Baskenlandes von Spanien kämpft, manchmal auch gegen den Willen der Basken.

Zwei befreundete Familien leben in einer kleinen Stadt unweit von San Sebastian. Die Männer fühlen sich sehr verbunden und die Frauen helfen sich gegenseitig, bis die Stimmung im Baskenland kippt, als die ETA zu einer bewaffneten Auseinandersetzung gegen die „Besetzer“ aus Spanien ruft. Das Buch besteht aus vielen kleinen Kapiteln, nicht chronologisch geschrieben, die als Pinselstriche die Verhärtung der Fronten und die Politisierung der Beziehungen in der Gesellschaft bis zum Unerträglichen beschreibt.

Was andere dazu meinen:

«Patria» heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen.

Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Dass Mirens Sohn etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, ist Bittoris schlimmste Befürchtung. Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die lange erwartete Begegnung nicht mehr vermeiden…

Ein internationaler Bestseller, ein epochemachender Roman über Schuld und Vergebung, Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie Terrorismus den inneren Kern einer Gemeinschaft angreift und wie lange es dauert, bis die Menschen wieder zueinander finden.

Harper Lee, Wer die Nachtigall stört

Klassisches Buch über Rassentrennung und Gerechtigkeit im „Süden“ der USA. Die Autorin, Harper Lee, war Journalistin und mit Truman Capote befreundet. Nach der erfolgreichen Veröffentlichung entstand ein Disput über die Mitarbeit von Capote in diesem Werk.

Das Buch wurde vor allem durch die Verfilmung in den 60 Jahren bekannt. Das Thema hat nichts von seiner Aktualität verloren, und erfuhr vor wenigen Jahren durch das Erscheinen eines zweiten Buches der Autorin (siehe Bücherkoffer 2018) eine interessante Wende. Dennoch bleiben die Figuren, vor allem die junge Scout und ihr Vater Atticus unvergesslich.

Was andere dazu meinen:

Wie Mark Twain beschwört Harper Lee den Zauber und die versponnene Poesie einer Kindheit im tiefen Süden der Vereinigten Staaten. Die Geschwister Scout und Jem wachsen in einer Welt von Konflikten zu tolerant denkenden Menschen heran. Menschliche Güte und stiller Humor zeichnen diesen Roman aus, der sich, in 25 Sprachen übersetzt, im Sturm die Herzen von Millionen Lesern eroberte. Die Verfilmung mit Gregory Peck wurde mit drei Oscars ausgezeichnet.