Ein intensiver Roman über das Volk der Tuareg, seine Bräuche, seine Gesetze und die unerbittlichen Konflikte, die sich aus der Begegnung mit der modernen Zivilisation ergeben.
Die Hauptfigur ist Gacel Sayah, ein Tuareg, der in der Wüste Sahara lebt. Eines Tages wird er von zwei Flüchtlingen um Hilfe gebeten, die er aus Gastfreundschaft bei sich aufnimmt. Kurz darauf kommen Soldaten in sein Lager, töten einen seiner Gäste und verschleppen den zweiten. Gacel fühlt sich gezwungen, den Toten zu rächen und dem Fremden, den er in seinem Lager beherbergt hatte, zu helfen. Dafür muss er sich mit anderen Tuaregs, die seinen Ehrenkodex teilen, mit der Armee und sogar mit einem ganzen Volk anlegen. Ohne es zu wissen, wird er in die turbulente Geschichte einer aufstrebenden Republik hineingezogen.
Wunderbare Beschreibungen des Lebens in der Wüste, des Überlebens in einer feindlichen Umwelt, der zeitlosen Gesetze und des Aberglaubens eines zum Aussterben verurteilten Volkes.
Was die anderen meinen:
Die Tuareg sind die wahren Söhne der Wüste. Sie können unter den härtesten Bedingungen überleben wie niemand sonst. Der edle Inmouchar Gacel Sayah ist der Herr über ein großes Gebiet in der Wüste. Eines Tages treffen zwei Flüchtlinge aus dem Norden ein, und Gacel gewährt ihnen nach seinen alten und heiligen Gesetzen der Gastfreundschaft Unterschlupf. Gacel ahnt jedoch nicht, dass sein Akt der Freundlichkeit ihn in ein tödliches Abenteuer führen wird. (Litres)
