Archiv der Kategorie: Thriller, Spionage

Delphine de Vigan, Nach einer wahren Geschichte

Ein eindrucksvoller Roman, mit dem Delphine de Vigan einige der renommiertesten französischen Literaturpreise gewann. Mit ihrem ganz eigenen Stil, nüchtern in den Beschreibungen und reich an Emotionen, spielt sie mit dem Konzept von Fiktion und wahrer Geschichte, mit der autobiografischen Ladung, die in jedem Roman steckt, und mit der Verwechslung zwischen Realität und Fiktion, die ein Leben überschatten kann.

Protagonistin des in der ersten Person geschriebenen Romans ist Delphine, eine Schriftstellerin, die mit einem ihrer autobiografischen Romane großen Erfolg hatte. Nach diesem Erfolg gerät sie in eine Art Schaffenskrise. Während sie darüber nachdenkt, einen rein fiktiven Roman zu schreiben, tritt eine gleichaltrige Frau in ihr Leben, die im Roman nur L. genannt wird und bald zu einer engen und unzertrennlichen Freundin wird. Ohne es zu merken, beginnt Delphine, L. zu vertrauen und sich auf sie zu verlassen.

Die Reflexionen der beiden Frauen, die Zitate aus bekannten Werken und eine erzählerische Spannung, die manchmal an Stephan King erinnert, regen den Leser an, über die reine Fiktion nachzudenken, über die Beschreibung der Realität, die in vielen Fällen jede erdachte Handlung übertrifft, über die Beziehung zwischen dem Schriftsteller und seinen Lesern und über den schmalen Grat, der Sensibilität von pathologischen Positionen trennt.

Das Buch ist zweifellos viel besser als der Film, der kurz nach dem Schreiben dieser verstörenden Geschichte gedreht wurde. Nicht überraschend, denn es ist nicht leicht, den Reichtum an Ebenen, den dieser Roman bietet, mit einem Minimum an Kohärenz in einem kurzen Film zu erfassen.

Die Meinung der anderen:

Ein raffiniertes literarisches Spiel mit Fiktion, Wirklichkeit und Identität (Amazon).

»Einen so klugen Roman über das Schriftstellersein muss man erst mal schreiben.« Claudia Voigt, LITERATUR SPIEGEL

»Das Buch ist ein grandioses Spiel mit der Autofiktion, aber vor allen Dingen ist es ein Buch, das man nicht weglegen will, ein Buch, zu dem man immer zurückmuss, und seien wir ehrlich: Solche Bücher gibt es eigentlich gar nicht.« Hannah Lühmann, LITERARISCHE WELT

Helene Flood, Die Psychologin

Sara, eine klinische Psychologin, verheiratet mit einem Architekten, der gerade dabei ist, sich beruflich zu etablieren, steckt in einer Ehekrise, die durch die Schwierigkeit, ein gemeinsames Kind zu bekommen, noch verschärft wird. An einem Freitag wie jedem anderen bricht ihr Mann Sigurd früh auf, um mit zwei Freunden in einer Waldhütte Ski zu fahren. Später hinterlässt er eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, um zu bestätigen, dass er bei ihnen ist, und meldet sich nie wieder. Als er seit fast einem Tag verschwunden ist und sich nicht mehr meldet, geht Sara zur Polizei, die ihr rät, 24 Stunden zu warten, da sich die meisten Fälle in dieser Zeit von selbst lösen. Von da an lernen wir Saras Umfeld kennen, ihre Schwester, ihren Vater, ihre Schwiegermutter, einige ihrer Patienten und die ermittelnden Polizeibeamten, insbesondere ab dem Zeitpunkt, als Sigurds lebloser Körper gefunden wird, ermordet durch zwei Schüsse in den Rücken. Saras Schüchternheit und ihre Komplexe nehmen langsam überhand, vor allem als ein Unbekannter nachts in ihr Haus einbricht und eine Pistole ihres Großvaters verschwindet. Der Verdacht der Polizei verunsichert Sara, die zaghaft versucht herauszufinden, wer der Mann war, mit dem sie verheiratet war.

Ein intimer psychologischer Roman, der Saras Gedankengängen folgt und in dem sich die Erinnerungen allmählich zu einer Schlussfolgerung verdichten, zu der wir auf der letzten Seite gelangen.
Ich fand den Roman hervorragend.

Was die anderen dazu meinen:

»Helene Flood gelingt es meisterhaft, die Erwartungen der Leser*innen zu manipulieren.« Financial Times

»Ein einzigartiger Blick in die Psyche.« Cosmopolitan

Michael Connelly, Das zweite Herz

Erster Roman von Michael Connelly mit Terry McCaleb als Protagonist. McCaleb ist ein erfolgreicher FBI-Detektiv, bekannt für seine Fähigkeit, scheinbar unlösbare Fälle zu lösen. Nachdem er einige Serienmörder hinter Gitter gebracht hat, kann er wegen eines Herz-Kreislauf-Problems nicht mehr arbeiten und muss auf ein Spenderorgan warten. Schließlich erhält er das Transplantat und beschließt, seine Genesung langsam anzugehen.

Eines Tages wird er von jedoch einer jungen Frau namens Graciela besucht, die ihm erzählt, dass das Herz, das er bei sich trägt, ihrer Schwester gehörte, einer alleinerziehenden Mutter, die bei einem Kiosküberfall in Los Angeles ermordet wurde. Graciela bittet ihn, ihr bei der Suche nach dem Mörder zu helfen, da die Polizei den Fall aus Mangel an Beweisen nicht weiter verfolgt. Es beginnt ein Kampf auf Distanz zwischen dem ehemaligen Detektiv, der sich eindeutig gegen die Empfehlungen seiner Arztin stellt, und dem Mörder, der wie vom Erdboden verschluckt scheint.

In diesem ausgezeichneten Kriminalroman, der mit Clint Eastwood in der Hauptrolle (eigentlich eine Fehlbesetzung, schon des Alters wegen) verfilmt wurde, wechseln sich die Wendungen der Handlung mit den Überlegungen McCalebs ab, der sich verpflichtet fühlt, dafür zu sorgen, dass der Täter eines Mordes, von dem er letztlich profitiert, nicht ungestraft davonkommt.

Der Roman ist relativ lang, aber niemals langweilig. Schauplatz ist die Stadt Los Angeles und ihre Umgebung, die Connelly gut beschreibt, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren.
Empfehlenswert für alle Krimifans.

Was andere dazu meinen:

Mit seinen nüchternen, spannenden Kriminalromanen zieht Michael Connelly neue Fans in Scharen an. Connelly, ein früherer Kriminalreporter bei der Los Angeles Times, verbindet das Gefühl des Dichters für Sprache mit einem tiefen Verständnis für den kriminellen Geist, um finstere, dramatische Geschichten zu schaffen, die das Genre des Kriminalromans auf eine neue Stufe heben.
In Das zweite Herz stellt Connelly eine neue Figur vor — Terry McCaleb, der ein Spitzenagent beim FBI war, bevor ein Herzleiden ihn zum vorzeitigen Ruhestand zwang. Nun führt er ein ruhiges Leben, pflegt sein neues Herz und restauriert das Boot, auf dem er im Hafen von Los Angeles lebt. Er ist nicht auf der Suche nach Aufregung — als Graciela Rivers ihn jedoch bittet, den Tod ihrer Schwester Gloria zu untersuchen, ist er von ihrer Geschichte augenblicklich gefesselt: das neue Herz, das in McCalebs Brust schlägt, ist nämlich Glorias.
Als McCaleb das Beweismaterial des Falles untersucht, wird die vermutete Willkürlichkeit des Falles von einem beunruhigenden Verdacht einer hinter dem Mord lauernden perversen Intelligenz verdrängt. McCaleb befindet sich bald auf der Spur eines Killers, der schrecklicher ist als alles, was ihm bisher begegnet war. (Amazon)

Daniel Silva, Der Hintermann

Dieser Roman von Daniel Silva nimmt in der Saga von Gabriel Allon eine Sonderstellung ein, sowohl wegen seiner Aktualität zum Zeitpunkt seines Erscheinens, kurz nach dem sogenannten Arabischen Frühling, als auch wegen seiner detaillierten Beschreibung einer komplexen Operation der Geheimdienste mehrerer Länder unter der Koordination der USA. Natürlich darf man nicht vergessen, dass es sich um einen Roman handelt, in dem Übertreibungen und Vereinfachungen erlaubt sind, und dass die Realität oft anders aussieht.

Gabriel Allon hat sich aus dem sogenannten „Dienst“, dem israelischen Auslandsgeheimdienst, zurückgezogen und lebt in Cornwall, wo er den Auftrag erhält, für einen Londoner Antiquitätenhändler ein Werk von Tizian zu restaurieren. Wenige Tage nach den verheerenden Terroranschlägen in Paris und Dänemark fällt ihm bei einem Spaziergang durch die Londoner Innenstadt ein Passant auf, der auf einen belebten Platz geht und alle Kriterien eines Selbstmordattentäters erfüllt. Er informiert nicht nur den MI5, sondern beschließt auch, dem Verdächtigen zu folgen und zu versuchen, den Anschlag in letzter Minute zu verhindern. Dazu muss er jedoch sicher sein, dass es sich um einen Terroristen in Aktion handelt. Diese beunruhigende Szene markiert den Beginn einer komplexen Handlung, die zu den besten des Autors gehört und in die die CIA, die saudi-arabische Polizei, das berühmte Londoner Auktionshaus Christie’s und eine saudische Multimillionärin verwickelt sind, die ihren Vater bei einer verdeckten Operation von Allons Team verloren hat.

Wie immer bei Daniel Silva ist der Roman sehr gut recherchiert, und der Autor markiert am Ende des Buches, wo die Realität endet und die Fiktion beginnt. Daniel Silva macht keinen Hehl daraus, dass er auf der Seite Israels steht und dass seiner Meinung nach im Kampf gegen den Terrorismus alle Mittel erlaubt sind. Er hält diesen „Konflikt“ für einen echten Krieg, in dem es eben Verluste gibt und in dem alle Beteiligten auch körperliche und seelische Verletzungen erleiden.

Karen Cleveland, Wahrheit gegen Wahrheit

Karen Cleveland arbeitete einige Jahre als Analystin bei der CIA in der Abteilung für Russland. Während einer Mutterschaftspause schrieb sie ihr erstes Buch, dem einige Jahre später ein weiteres folgte.

Vivian arbeitet in der Russlandabteilung der CIA und lebt mit ihrem Mann Matt und ihren vier Kindern, von denen eines an einem schweren Herzfehler leidet. Bei ihrer Arbeit entdeckt sie, dass ihr Mann nicht der Mensch ist, den sie zu kennen glaubte. Damit beginnt der Konflikt zwischen Familienfrieden und Loyalität gegenüber ihrem Land und ihrem Arbeitgeber. Sehr spannende Erzählung.

Was andere dazu meinen:

Vivian Miller ist Spionageabwehr-Analystin bei der CIA. Mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten, und ihren Kindern lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. Auf diesen Tag hat sie seit zwei Jahren hingearbeitet: Mithilfe eines speziellen Algorithmus will Vivian ein Netzwerk russischer Spione in den USA enttarnen. Ihr gelingt der Zugriff auf den Computer eines russischen Agentenbetreuers. Auf eine Datei mit fünf Fotos – allesamt „Schläfer“, die auf amerikanischem Boden operieren. Doch was sie entdeckt, bringt alles, was ihr wichtig ist, in Gefahr – ihre Familie, ihre Ehe, ihren Job. Ist es den Russen gelungen, sie an ihrer einzigen Schwachstelle zu treffen? Ist Matt nicht nur ein perfekter Mann und ein perfekter Vater. Sondern am Ende auch ein perfekter Lügner?

Domingo Villar, Strand der Ertrunkenen

Kriminalroman mit sehr menschlichen Protagonisten, allen voran der Kommissar Leo Caldas, der in Vigo (Galizien) lebt und regelmäßig Fragen der Zuhörer eines lokalen Radiosenders beantwortet.

Was andere dazu meinen:

Die Leiche eines Fischers wird an die galicische Küste geschwemmt. Seine Hände sind mit einer Plastikfessel zusammengebunden, was auf einen Freitod nach alter Seemannsart schließen lässt. Inspektor Leo Caldas zweifelt an der Selbstmordtheorie und hört sich im Heimatort des ertrunkenen Fischers unter den abergläubischen Dörflern um. Der Geist eines verstorbenen Kapitäns soll umgehen und an dem Fischer Rache genommen haben. Doch Caldas gibt wenig auf derlei Seemannsgarn. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf unrühmliche Details aus der Vergangenheit des Fischers, die diesem zum Verhängnis geworden sind.
(medimops)

Joel Dicker, Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Der Schweizer Joel Dicker hatte mit diesem Roman einen großen Erfolg, sowohl bei den Kritikern als auch bei den Verkaufszahlen. Später sind andere Werke erschienen, die allesamt mit einer gewaltigen Marketing-Maschinerie begleitet wurden.

Ein bekannter Schriftsteller und Universitätsprofessor lebt zurückgezogen in einer kleinen Stadt am Meer. Ein Student von ihm besucht ihn und entdeckt eine alte Geschichte um einen möglichen Mord, die sein Bild vom Professor zu verändern droht. Spannend vom Anfang bis zum Ende. Der Leser hat aber auch manchmal den Eindruck, dass der Autor mit ihm spielt.

Was andere dazu meinen:

Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA: Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der berühmte, zurückgezogen lebende Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Mordverdacht.

»Spannend und vielschichtig, dabei klar und klug konstruiert. Eine packende Geschichte.« NDR

»Ein Künstler- und Gesellschaftsroman voll psychologischer Spannungen.« NZZ am Sonntag

»Ein Buch im Buch, ein Krimi, eine Liebesgeschichte. Groß!« Cosmopolitan

»Der Roman hat 730 Seiten, und es gibt nicht einen Moment der Langeweile.« Hamburger Morgenpost

Fred Vargas, Fliehe weit und schnell

Dieser Krimi von der französischen Schriftstellerin Fred Vargas zeigt uns wieder die menschliche Seite der Arbeit der Kriminalpolizei. Und bringt uns in Erinnerung eine Krankheit, die über Jahrhunderte die Menschheit bestrafft und die Gesellschaft als Bedrohung beeinflusst hat: die Pest.

Wie es in der Arbeit des Kommissars Adamsberg und seiner Mitarbeiter üblich, nicht die Lösung des Rätsels steht im Vordergrund, sondern der Umgang aller Beteiligten damit.

Was andere dazu meinen:

Die Pest in Paris! Das Gerücht hält die Stadt in Atem, seit auf immer mehr Wohnungstüren über Nacht eine seitenverkehrte 4 erscheint und morgens ein Toter auf der Straße liegt – schwarz. Kommissar Adamsberg sitzt in einer kleinen Brasserie in Montparnasse. Im Kopf hat er eine rätselhafte lateinische Formel, die auf jenen Türen stand – und vor sich, am Metroausgang, einen bretonischen Seemann, der anonyme Annoncen verliest. Auch lateinische darunter. Aber wo ist der Zusammenhang zwischen den immer zahlreicheren Toten in der Stadt und den sympathischen kleinen Leuten, die dem Bretonen so gebannt zuhören? Plötzlich hat Adamsberg, der Mann mit der unkontrollierten Phantasie, eine Vision.

Ein meisterhafter Roman voll düsterer Spannung, leiser Poesie und Vargas‘ unnachahmlich schrägen Dialogen. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis 2004, dem Preis der französischen Buchhändler und dem der Leserinnen von „Elle“.

„Mörderisch menschlich, mörderisch gut.“ Frankfurter Rundschau

Daniel Silva, Die Attentäterin

Daniel Silva hat zwei Agenten literarisch geschaffen, einen in der CIA, den zweiten im „Dienst“, die Abteilung des Innenministeriums Israels, die die Abwehr gegen Terroristen tatkräftig in die Hand nimmt. Gabriel Allon ist ein wichtiger Spion, der selbst die Folgen terroristischer Angriffe gewesen ist, aber in seiner Seele die Sensibilität eines Malers und Kunstrestaurators verbirgt.

Zwei Attentate erschüttern die Bevölkerung in Paris und in Amsterdam. Das Ziel waren israelische Organisationen bzw. Viertel, wo besonders viele Juden leben. Der ISIS bekennt sich zum Verbrechen. Für die israelischen Geheimdienst ist das Anlass genug, einen totgeglaubten wieder auferstehen zu lassen und einer Ärztin aus Jerusalem eine neue Identität zu geben.

Was andere dazu meinen:

Ein verheerender Bombenanschlag des IS im Pariser Marais-Viertel zwingt Gabriel Allon ein letztes Mal ins Feld: Anstatt seinen Posten als Chef des israelischen Geheimdienstes anzutreten, hilft der legendäre Agent den französischen Behörden, den Drahtzieher des blutigen Terroraktes zu suchen. Außer dessen Namen – Saladin – weiß man nichts über ihn. Allon sieht die einzige Möglichkeit an ihn heranzukommen darin, jemanden in das Terrornetzwerk des IS einzuschleusen. Eine junge Ärztin scheint die perfekte Rekrutin für das gefährliche Unterfangen zu sein …

„,Die Attentäterin‘ zeigt Daniel Silva in gewohnter Form. 80 kurze Kapitel voll überraschender Wendungen und rasanter Action bieten spannende Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite.“ dpa

„Routiniert entwickelt der Bestsellerautor realistische Figuren, deren radikale Denkmuster er glaubhaft wie hautnah vermitteln kann, und steigert die Spannung bis zum dramatischen Finale. Da bleibt nur zu hoffen, dass seine fiktionale Terrorszenarien niemals Realität werden und verdammt gute Unterhaltungsliteratur bleiben.“ Kulturnews

„Mich hat sowohl das Personal überzeugt als auch die Handlung. Alle Figuren sind für mich stimmig, sie interagieren überzeugend und haben mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Genauso die Handlung, die zwar mutig ist, aber ich kann mir trotzdem vorstellen, dass sie (fast) genau so real passieren kann.“ Krimimimi

„Von den tatsächlichen Ereignissen beim Schreiben überholt, zeigt der US-Amerikaner einmal mehr, wie nahe er in seinen Büchern der Wirklichkeit kommt. Packend spiegelt ,Die Attentäterin‘ die komplexen Welten von Geheimdiensten, Spionen und einem global agierenden Terrornetzwerk wider und zeichnet sich dabei neben fundierter Recherche durch facettenreiche Figuren aus, die die Motive aller Charaktere nachvollziehbar machen.“ Krimi-Tipp

„Daniel Silva bestätigt seinen Ruf als einer der führenden Autoren von Agententhrillern. Die Seiten blättern sich, wie von selbst.“ – New York Journal of Books

„Ein literarisches Pulverfass“ – The Huffington Post

Fred Vargas, Der vierzehnte Stein

Hinter dem Pseudonym Fred Vargas versteckt sich eine Schriftstellerin, die nicht nur einen Kommissar, sondern gleich eine ganze Abteilung der Pariser Mordkommission geschaffen hat. Neben Adamsberg arbeiten andere originelle Gestalten. Sie bilden ein seltsames Team, wo jeder mit seinen eigenen Problemen und Sorgen genug zu tun, was sie nicht daran hindert, schwierige Fälle zu lösen. In jedem Buch erläutert Fred Vargas ein kulturelles oder historisches Thema.

In diesem Buch geht es um einen Mörder, der mit einem Dreizack seine Opfer ersticht. Die Methode ist bekannt und bald auch der Name des Mörders. Nur, dieser ist bereits seit 30 Jahren tot. Wie kann es sein, dass er wieder aktiv wird?

Was andere dazu denken:

Durch Zufall stößt Adamsberg auf einen gräßlichen Mord – ein Mädchen wurde mit einem Dreizack erstochen. Eines ähnlichen Verbrechens wurde einst sein jüngerer Bruder Raphaël verdächtigt. Doch seitdem sind 30 Jahre vergangen, der wirkliche Mörder ist längst begraben. Wer also mordet weiter mit gleicher Waffe? Für Adamsberg beginnt ein atemloser, einsamer Lauf gegen die Zeit.
(medimops)

»Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa.« DIE ZEIT »Ein Kriminalroman, so atemlos wie fesselnd.« ELLE »Eine Autorin ihres Ranges findet sich unter deutschen Krimischreibern nicht.« SPIEGEL SPECIAL