Kristin Hannah, Die Nachtigall

Roman über die Zeit der deutschen Besetzung in Frankreich, erzählt aus der Perspektive von zwei Schwestern aus einem kleinen Dorf an der Loire und ihrem Vater.
Sehr schöne Erzählung, die historische Ereignisse mit Fiktion mischt.

Was andere dazu meinen:

„Ich liebe dieses Buch – große Charaktere, große Geschichten, große Gefühle.“ Isabel Allende Zwei Schwestern im besetzten Frankreich: Vianne, die Ältere, muss ihren Mann in den Krieg ziehen lassen und wird im Kampf um das Überleben ihrer kleinen Tochter vor furchtbare Entscheidungen gestellt. Die jüngere Isabelle schließt sich indes der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt? »Kristin Hannah ist es gelungen, historische Ereignisse so emotional aufzubereiten, dass einem beim Lesen die Tränen kommen.« Freundin

Raquel J. Palacio, Wunder

Dieses Buch von einer amerikanischen Schriftstellerin erzählt die späte Einschulung von Augustus (Auggie), ein Kind das am Treacher Collins-Syndrom erkrankt ist. Diese Krankheit verursacht schlimme Entstellungen im Gesicht von Menschen die, ansonsten, ein relativ normales Leben führen können. Mit 10 Jahren kommt Auggie zum ersten Mal in eine normale Schule, erstmal als Probe. Die Aufnahme durch seine Mitschüler und deren Familien fällt sehr unterschiedlich und nicht immer positiv aus.

Palacio schreibt das Buch aus der Perspektive von verschiedenen Personen, darunter die Eltern, die Schwester und die Freunde von Auggie. Sehr schönes Buch, auch wenn man deutlich merkt, dass es Fiktion und keine wahre Geschichte ist.

Was andere dazu meinen:

August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist – wie August.

Julian Barnes, Der Lärm der Zeit

Der Lärm der Zeit (The noise of time auf Englisch) erzählt vier Episoden aus dem Leben des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. Es sind die vier entscheidenden Ereignisse in seiner Beziehung zur „Macht“, spricht Stalin und dessen Nachfolger. Gespickt mit Originalzitaten von Schostakowitsch und seinem Umkreis, das Werk behandelt ohne Schonung das schwierige Leben eines Künstlers, der ganz gegen seinen eigenen Antrieb Musik in den Dienst der Politik stellt oder stellen muss. Sehr schönes Buch, ideal zum Lesen im Urlaub, ohne Eile. Man muss nicht unbedingt ein Musikkenner sein, aber die anspruchsvolle Musik Schostakowitschs hilft bei der Lektüre.

Was andere dazu meinen:

Julian Barnes‘ meisterhafter Roman über Dmitri Schostakowitsch

Im Mai 1937 wartet ein Mann jede Nacht neben dem Fahrstuhl seiner Leningrader Wohnung darauf, dass Stalins Schergen kommen und ihn abholen. Der Mann ist der Komponist Schostakowitsch, und er wartet am Lift, um seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung zu ersparen.

Die Gunst der Mächtigen zu erlangen, hat zwei Seiten: Stalin, der sich plötzlich für seine Musik zu interessieren scheint, verlässt noch in der Pause die Aufführung seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk«. Fortan ist Schostakowitsch ein zum Abschuss freigegebener Mann. Durch Glück entgeht er der Säuberung, doch was bedeutet es für einen Künstler, keine Entscheidung frei treffen zu können? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Unterdrückung, Diktatur und Kreativität zueinander, und ist es verwerflich, wenn man sich der Macht beugt, um künstlerisch arbeiten zu können?

Im neuen Roman von Julian Barnes wird das von Repressionen geprägte Leben von Schostakowitsch in meisterhafter Knappheit dargestellt – ein großartiger Künstlerroman, der die Frage der Integrität stellt und traurige Aktualität genießt.



Julian Barnes, Lebensstufen

Julian Barnes, geboren 1946, ist ein britischer Schriftsteller, der den Bookerpreis 2011 gewann für ein anderes Buch, das auch in dieser Sammlung enthalten ist, Vom Ende einer Geschichte. Nach der Meinung eines Kritikers, ist Julian Barnes der britische Schriftsteller, der „am französischsten“ schreibt. Er meinte es als Lob.

Dieses Buch hat drei Teile, die erst im Kopf des Lesers zu einer Einheit kommen. Im ersten Teil wird über die ersten Jahre der Ballonfahrt und der Fotografie berichtet. Der zweite Abschnitt handelt von den Versuchen von Colonel Fred Burnaby, die eigenwillige und extravagante Schauspielerin Sarah Bernhardt zu erobern. Und im dritten Teil, mit Einbeziehung der Vorerzählungen, lesen wir über Julian Barnes‘ eigene Trauer über den Tod seiner Frau. Ein wunderbares Buch über das Wagnis, zu leben und zu lieben.

Was andere dazu meinen:

»Ein außergewöhnlich intimes und ehrliches Buch über Liebe und Trauer« The Times

Julian Barnes‘ neues Buch handelt von Ballonfahrt, Fotografie, Liebe und Trauer. Davon, dass man zwei Menschen oder zwei Dinge verbindet und sie wieder auseinanderreißt. Einer der Juroren für den Man Booker Prize nannte Julian Barnes einen »beispiellosen Zauberer des Herzens«. Das vorliegende Buch bestätigt dies. Julian Barnes schreibt über die menschliche Existenz – auf der Erde und in der Luft. Wir lernen Nadar kennen, Pionier der Ballonfahrt und einer der ersten Fotografen, die Luftaufnahmen machten, sowie Colonel Fred Burnaby, der zum eigenwilligen Bewunderer der extravaganten Schauspielerin Sarah Bernhardt wird. Und wir lesen über Julian Barnes‘ eigene Trauer über den Tod seiner Frau – schonungslos offen, präzise und tief berührend. Ein Buch über das Wagnis zu lieben.

»Eines der besten, bewegendsten Bücher, die es gibt« Evening Standard

»Es ist außergewöhnlich, auf einer Seite auszudrücken, was Leben heißt.« The Guardian

»Jeder, der einen geliebten Menschen verloren hat und leidet, oder jeder, der leidet, sollte es lesen. Und noch mal lesen. Und noch mal.« Independent

Giacomo Mazzariol, Mein Bruder der Superheld

Der Autor, Giacomo Mazzariol, war 20 Jahre alt als er dieses Buch schrieb. Einige Jahre früher, als er 4 war, teilten seine Eltern ihm und seiner älteren Schwester mit, dass sie einen weiteren Bruder bekommen würden. Einige Zeit danach, eröffneten sie ihnen, dass ihr neuer Bruder etwas „besonders“ sei. Mit der Zeit lernte Giacomo, was das Down-Syndrom bedeutet und musste seinen eigenen Weg im Leben und im Umgang mit seinem „besonderen“ Bruder erstmal lernen. Dass nicht alles immer leicht sein würde, und dass er einmal eindeutig Farbe bekennen sollte, hat er später gelernt.

Sehr schönes Buch, voller Menschlichkeit und viel Humor. Kann ich nur empfehlen.

Was andere dazu meinen:

Dies ist die Geschichte von Giovanni. Giovanni ist 13 Jahre alt, steht auf Dinosaurier und hat das ansteckendste Lachen der Welt. Giovanni bringt seinen Schwestern jeden Tag eine Blume aus dem Garten und fängt mitten in der Stadt an zu tanzen. Giovanni hat das Down-Syndrom. Für seinen Bruder Giacomo ist er ein Superheld. Doch das war nicht immer so. Und deshalb ist dies auch die Geschichte von Giacomo, der sich in diesem Buch ehrlich und offen seiner eigenen Scham und Angst vor dem Anderssein stellt. Gleichzeitig erzählt er mit viel Humor und Leichtigkeit von Giovannis ganz eigenem Blick auf die Welt und der besonderen Beziehung zwischen den Brüdern, die zwei ganz unterschiedliche Menschen und doch ein starkes Team sind.

Haruki Murakami, Blinde Weiche, schlafende Frau

Haruki Murakami ist vermutlich einer der Schriftsteller, die am häufigsten als Kandidat auf den Literatur-Nobelpreis erwähnt worden sind. Er selber hat geschrieben, dass er keinen Wert auf Preise legt. Seine Werke sind in vielen Sprachen in sehr hohen Auflagen verkauft worden, und jede Neuerscheinung wird von vielen Lesern verfolgt. Seine Bücher sind nicht immer leicht zu lesen, haben oft kein eindeutiges Ende und bewegen sich teilweise in seltsamen Welten. Einige Ausnahmen sind sein Buch über den Attentat in der U-Bahn von Tokyo, Underground, und seine Bücher über das Laufen und über das Schreiben Wovon ich rede, wenn ich von laufen rede.

Dieses Buch enthält eine Sammlung von Kurzerzählungen, die einen Einblick in die Welt und die Schreibweise dieses Autors gibt.

Was andere dazu meinen:

Neues aus der Feder des großen japanischen Erzählers: Zwei verliebte Teenager betrachten im Zoo ein junges Känguruh und entdecken in dessen Jugend sich selbst. Auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch streitet ein Mann mit dem Türhüter über das Passwort. Ein Nachtwächter entwickelt nach der Begegnung mit einem Geist Scheu vor Spiegeln. Diese und viele weitere zauberhafte Geschichten entführen den Leser in eine Welt voller Wunder und Absurditäten, eine Welt, die niemand kennt und die dennoch seltsam vertraut erscheint.
(Amazon)

In seinen Erzählungen entfaltet sich Haruki Murakamis ganze Zauberkraft: Zwei verliebte Teenager betrachten im Zoo ein junges Känguru und entdecken in dessen Jugend sich selbst. Auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch streitet ein Mann mit dem Türhüter über das Passwort. Ein Rollstuhlfahrer verwickelt einen Touristen in die verstörende Auseinandersetzung über Messer und die geheime Mechanik von Familien. Ein Nachtwächter entwickelt nach der Begegnung mit einem Geist Scheu vor Spiegeln. Die Geschichten von Haruki Murakami sind erfüllt von Wundern und Absurditäten, die nach dem Lesen nicht mehr aus dem Kopf verschwinden. Zwischen Geschichtenerzählern, Ehebrechern und menschenfressenden Katzen eröffnen sich verborgene Welten.

Haruki Murakami, Kafka-Preisträger 2006, gewinnt aus scheinbar unbedeutenden, alltäglichen Winzigkeiten – geschmolzene Pralinen, ein Zootier, ein Ohrwurmwort – Einblicke in fremde Universen, die niemand kennt und die dennoch seltsam vertraut erscheinen. Wer Haruki Murakamis Storys liest, gleitet in rätselhafte, melancholische Träume, aus denen er verändert erwacht.
(medimops)

Luca D’Andrea, Der Tod so kalt

Luca D’Andrea ist ein italienischer Lehrer, der sich zuerst mit Kinderbüchern einen Namen gemacht hat. Als er ein Drehbuch über die Rettungstruppen in den Dolomiten drehte, beschloss er, seine Erfahrungen in einen Thriller zu verarbeiten. So entstand Der Tod so kalt.

Ein amerikanischer Filmemacher, der in den USA eine Dokumentation über die Techniker, die Musikgruppen bei deren Touren begleiten verfilmt, entscheidet, sich ein sabatisches Jahr in Südtirol, der Heimat seiner Frau, zu nehmen. Bald lernt er eine Gruppe von Bergwächter kennen und entscheidet, eine Reportage über ihre Arbeit zu filmen. Ein Unfall bei den Dreharbeiten verursacht ihm bleibende Schäden und ein Trauma, aus dem ihn nur eine weiter Untersuchung retten kann. Im Südtirol erfährt er von einem Massaker im Bletterbachtal und macht sich daran, dem Geschehen nach zugehen. Sehr spannende Erzählung, ein echter Pageturner…

Was andere dazu meinen:

Drei grausame Morde. Ein schweigendes Dorf. Ein Fremder, besessen von der Wahrheit

Südtirol, 1985. Tagelang wütet ein gewaltiges Gewitter über der Bletterbach-Schlucht. Drei junge Einheimische aus dem nahegelegenen Siebenhoch kehren von einer Wanderung nicht zurück – schließlich findet ein Suchtrupp ihre Leichen, aufs Brutalste entstellt. Den Täter vermutet man im Bekanntenkreis, doch das Dorf hüllt sich in eisiges Schweigen.
Dreißig Jahre später beginnt ein Fremder unangenehme Fragen zu stellen. Jeder warnt ihn vor den Konsequenzen, allen voran sein Schwiegervater, der die Toten damals gefunden hat. Doch Jeremiah Salinger, der seiner Frau in ihr Heimatdorf gefolgt ist, lässt nicht locker – und wird schon bald seine Neugier bereuen. Ein Fluch scheint alle zu verfolgen, die sich mit den Morden beschäftigen. Ist dort unten am Bletterbach etwas Furchtbares wieder erwacht? Etwas, so uralt wie die Erde selbst …

Antoine Laurain, Liebe mit zwei Unbekannten

Antoine Laurain ist ein junger französische Autor, der früher als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler gearbeitet hat. Seine Themen sind sehr lokal bezogen, ganz in der Linie vom Nobelpreisträger Patrick Modiano.

In diesem kurzen Roman schildert die Geschichte von zwei Menschen, die sich suchen, ohne sich zu kennen. Laurent Letellier, ehemaliger Bänker, betreibt eine kleine Buchhandlung in Paris. Eines Tages findet er eine Handtasche und versucht, sie der Eigentümerin zurückzugeben. Gar nicht so leicht, weil darin keine Dokumente sind, außer einem roten Heft, das Gedanken und Erinnerungen, teilweise sehr persönlich, enthält. Laurent findet den Namen heraus und gibt das Stück anonym zurück. Laure, die sich gerade aus dem Überfall erholt hat, will jetzt unbedingt wissen, wer der Finder war.

Ein Roman ohne große Überraschungen und sehr angenehm zu lesen

Was andere dazu meinen:

Der Bestseller von Antoine Laurain endlich im Taschenbuch!
Eine charmante und ungewöhnliche Liebesgeschichte mit viel Pariser Charme und ein Bestseller in Frankreich und Deutschland!

Als der Pariser Buchhändler Laurent eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit eine elegante Damen-Handtasche liegen sieht, schaut er nur hinein, um die Tasche zurückgeben zu können. Er findet allerdings nur einen Vornamen als Widmung in einem Buch: Laure. So beginnt Laurents Spurensuche quer durch Paris, denn Laure hat in ihrer Tasche auch ein kleines Notizbuch, in dem sie ihre geheimsten Gedanken notiert. Und je mehr Laurent über Laure erfährt, desto sicherer weiß er: Er muss diese Frau kennenlernen. Doch darf er einfach so in ihr Leben eindringen?
(medimops)

Susanna Tamaro, Draußen

Dieses Buch von Susanna Tamaro steht in der Linie von Antworte mir, das auch zu dieser Sammlung gehört, wobei das Zentralthema nicht das Böse oder die Suche nach Liebe ist, sondern die Migration. das Thema kann nicht aktueller sein.

Die vier Kurzerzählungen thematisieren die Migration als menschliches Problem. Die Protagonisten sind drei junge Frauen und ein Kind. Alle sind nach Italien aus fernen Ländern gekommen, stammen einer ganz anderen Kultur und sind kaum in der Lage, die Welt, die sie umgibt, zu verstehen. Die Absicht der Autorin ist klar, und sie versteckt sie kaum. Eine einfache und realistische Darstellung soll im Leser die Emphatie für diese Personen wecken.

Was andere dazu meinen:

„Das Glück war etwas, das man nicht beschreiben konnte, ein bisschen so, wie wenn man isst und das Essen im Bauch ankommt. Bald würde er es selbst erfahren, es in seinem Herzen fühlen.“ Wie der kleine Arik, der in drei Tagen zu seinen Adoptiveltern fährt, sind in Susanna Tamaros Buch alle Figuren voller Sehnsucht. Sie haben ihre Heimat verlassen, um in der Fremde Glück und Geborgenheit zu finden. Sie sind verletzlich und unsicher und auf die Fürsorge anderer angewiesen. Doch was sie erleben müssen, wird sie für immer zeichnen: Verrat, Vergewaltigung, Grausamkeit. Ein neues Buch im Ton von „Geh, wohin dein Herz dich trägt“ – Geschichten von tiefer Menschlichkeit und großen Gefühlen.

Susanna Tamaro, Antworte mir

Susanna Tamaro har längst bewiesen, dass sie Romane und Essays schreiben kann. In diesem Buch und im thematisch verwandten Buch Draußen zeigt sie, dass sie auch in der Lage ist, Kurzgeschichten um einem zentralen Thema zu schreiben.

Antworte mir enthält drei Erzählungen, die thematisch und narrativ ganz weit Weg vom vermutlich romantisch/süßen Ton der bekannten Bestseller der Italienerin. Ich würde sogar sagen, dass in diesem Buch die wahre Tamaro zum Vorschein kommt. Es sind drei Geschichten, die die Präsenz des Bösen in der Welt belegen und die damit verbundenen inneren Prozessen in den Menschen.

Harte Literatur, aber immer mit einem Funken Hoffnung.

Was andere dazu meinen:

Drei Menschen auf der Suche nach Liebe, nach Treue, nach Geborgenheit – nach dem Sinn des Lebens. Drei Gleichnisse, in denen Susanna Tamaro mit großem Einfühlungsvermögen sich die Frage aller Fragen stellt: Was ist Liebe? Antworte mir! Da ist zum Beispiel Rosa, die früh ihre Mutter verliert. Ohne zu ahnen, dass diese eine Hure war, bleibt ihr die wärmende Liebe in Erinnerung. Als sie später selbst schwanger wird, spürt sie, dass sie endlich ihr Leben selbst in die Hand nehmen muss. – Ein Mann stirbt im Schlaf. Seine Frau durchlebt noch einmal ihre Ehe, den Verlust der Kinder und entdeckt einen neuen Sinn in ihrem Leben. Auch der Forstarbeiter Saverio erkennt seinen wahren Lebensweg erst, nachdem er seine Frau und seine Tochter verloren hat. – Ohne Angst vor Sentimentalität erzählt Susanna Tamaro von Menschen, die durch dunkle Lebensphasen den Weg in die innere Freiheit finden.
(LovelyBooks)