Eine junge Frau, alleinerziehende Mutter von einem 10-jährigen Jungen, arbeitet für eine Zeitarbeit-Agentur, die sie vor allem als Pflegerin einsetzt. Eines Tages wird ihr eine neue Stelle angeboten: sie soll sich um einen alten Mathematik-Professor kümmern, der nach einem Unfall das Gedächtnis verloren kann, so dass er nur die letzten 80 Minuten behalten kann.
So lernt sie jeden Tag der Professor neu kennen, und wird gleich mit einer überraschenden Frage begrüßt. Neben Mathematik, die andere Leidenschaft des Professors ist Baseball, wobei er ein echter Fan von Spielern ist, die seit 20 Jahren nicht mehr aktiv sind. Eines Tages lädt er die Pflegerin ein, ihren Sohn mitzubringen, damit dieser nicht lange auf das Abendessen nach der Schule warten muss. Daraus entwickelt sich eine schöne Geschichte, die jeden Tag praktisch neu beginnt.
Was andere dazu meinen:
„Überraschend, anmutig und tief bewegend.“ Paul Auster. Eine Frau wird die Haushälterin eines Mathematikprofessors, der jeden Tag aufs Neue vergisst, wer er ist. Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft und Verlust – und über die Poesie der Zahlen. Seit einem geheimnisvollen Unfall währt das Kurzzeitgedächtnis eines Professors nicht länger als achtzig Minuten. Eine neue Haushälterin gewinnt sein Vertrauen, auch ihren zehnjährigen Sohn schließt er ins Herz. Über die faszinierende Welt der Mathematik kommen sie einander näher, und mit jeder neuen Gleichung, mit jedem neuen Zahlenrätsel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung – bis die Schwägerin des Professors dem ein Ende setzt … „Ein wunderbares, ein poetisches Buch.“ WDR. „Die Japanerin Yoko Ogawa schreibt so poetisch und konkret, so fremd und vertraut, dass ihr Werk ein kleines Wunder an Widersprüchlichkeit ist.“ Brigitte
