Schlagwort-Archive: Bücherkoffer 2022

Yoko Ogawa, Das Geheimnis der Eulerschen Formel

Eine junge Frau, alleinerziehende Mutter von einem 10-jährigen Jungen, arbeitet für eine Zeitarbeit-Agentur, die sie vor allem als Pflegerin einsetzt. Eines Tages wird ihr eine neue Stelle angeboten: sie soll sich um einen alten Mathematik-Professor kümmern, der nach einem Unfall das Gedächtnis verloren kann, so dass er nur die letzten 80 Minuten behalten kann.

So lernt sie jeden Tag der Professor neu kennen, und wird gleich mit einer überraschenden Frage begrüßt. Neben Mathematik, die andere Leidenschaft des Professors ist Baseball, wobei er ein echter Fan von Spielern ist, die seit 20 Jahren nicht mehr aktiv sind. Eines Tages lädt er die Pflegerin ein, ihren Sohn mitzubringen, damit dieser nicht lange auf das Abendessen nach der Schule warten muss. Daraus entwickelt sich eine schöne Geschichte, die jeden Tag praktisch neu beginnt.


Was andere dazu meinen:

„Überraschend, anmutig und tief bewegend.“ Paul Auster. Eine Frau wird die Haushälterin eines Mathematikprofessors, der jeden Tag aufs Neue vergisst, wer er ist. Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft und Verlust – und über die Poesie der Zahlen. Seit einem geheimnisvollen Unfall währt das Kurzzeitgedächtnis eines Professors nicht länger als achtzig Minuten. Eine neue Haushälterin gewinnt sein Vertrauen, auch ihren zehnjährigen Sohn schließt er ins Herz. Über die faszinierende Welt der Mathematik kommen sie einander näher, und mit jeder neuen Gleichung, mit jedem neuen Zahlenrätsel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung – bis die Schwägerin des Professors dem ein Ende setzt … „Ein wunderbares, ein poetisches Buch.“ WDR. „Die Japanerin Yoko Ogawa schreibt so poetisch und konkret, so fremd und vertraut, dass ihr Werk ein kleines Wunder an Widersprüchlichkeit ist.“ Brigitte

David Foenkinos, Nathalie küsst

Die deutschen Verlage sind manchmal sehr eigensinnig in der Wahl der Buchtiteln. Dieses Buch des inzwischen zu Lieblingsautor der französischen Literatur gewordenen David Foenkinos heisst in allen anderen Sprachen La délicatesse. Der deutsche Verlag konnte sich offenbar nicht auf eine Übersetzung einigen — es kämen Empfindsamkeit, Zärtlichkeit, Taktgefühl und viele anderen Begriffe in Frage — und wählte das entscheidende Ereignis der Erzählung als Titel für das erfolgreiche Buch. Die Verfilmung führt den Zuschauer, wie so oft, über festgestrampelten (Bilder)-Wege zu einer etwas banalisierten Liebesgeschichte. Das Buch ist viel mehr. Natalie ist eine junge Ehefrau, beruflich erfolgreich, die plötzlich ihren Mann in einem absurden Verkehrsunfall verliert. Sie reagiert mit Trotz und widmet sich ganz ihrer Arbeit, bis das Leben ihr selbst und ihrer gesamten Umgebung überrascht.

Was andere dazu meinen:

Nathalie und François sind ein Paar wie aus dem Märchenbuch, mit Feingefühl und Geschmack. Doch eines Tages kommt François nicht vom Joggen zurück, eine Blumenhändlerin überfährt ihn. Die schöne Nathalie muss fortan allein durchs Leben gehen, sich der Neugier der Kollegen und der Avancen ihres Chefs Charles in der schwedischen Firma, in der sie als leitende Angestellte arbeitsbesessen über der Akte 114 brütet, erwehren. Als der unscheinbare Quotenschwede Markus ihr Büro betritt, packt sie ihn unvermittelt und küsst ihn. Markus, konsterniert, geht aufs Ganze, eine Liebesgeschichte beginnt, wie sie purer, zärtlicher und empfindsamer nicht sein kann. Während in der Firma die Gerüchteküche brodelt und Charles zu brutalen Maßnahmen greift, begeben sich Nathalie und Markus auf die Flucht in den Garten der Großmutter, zurück zu den Ursprüngen von Kindheit und der gemeinsamen Lieblingssüßigkeit PEZ – und lassen sich von der Liebe überraschen. Voller Anspielungen mit hohem Wiedererkennungswert für alle Fans schreibt Foenkinos hier seine bisher schönste Liebesgeschichte.

(Medimops)

J. R. Moehringer, Tender Bar

J. R. Moehringer wurde berühmt durch seine Biographie von Willie Sutton, der wohl bekannteste Bankräuber des 20 Jahrhunderts in den USA. In Tender Bar schreibt er eine Geschichte von Erwachsenwerden.

Als sein Vater die Familie verlässt, zieht der junge JR mit seiner Mutter zu deren Elternhaus in Long Island bei New York. Dort betreibt sein Onkel eine Kneipe, The Dickens, die zum eigentlichen Zuhause von JR wird, wie dieser selber nach vielen Jahren in seinen Memoiren schreibt.

Was andere dazu meinen:

Eine Bar ist vielleicht nicht der beste Ort für ein Kind, aber bei weitem nicht der schlechteste. Vor allem das »Dickens« nicht, mit seinen warmherzigen und skurrilen Figuren: Smelly, der Koch, Bob der Cop mit seiner dunklen Vergangenheit oder Cager, der Vietnam-Veteran. Für den kleinen JR, der alleine mit seiner Mutter wohnt, sie alle sind bessere Väter als seiner es jemals war. JR wird erwachsen, und erfüllt sich seinen Traum: er geht nach Yale. Die Bar wird JR sein Leben lang begleiten. Dort hört er zum ersten Mal Sinatra, sieht Baseballspiele im Fernsehen, und trinkt sein erstes Bier. Und bekommt all das, was er braucht: Mut, Zuversicht und die Gewissheit, dass es nicht immer nur die Guten oder die Bösen gibt, dass Bücher Berge versetzen können und dass man an gebrochenem Herzen nicht stirbt.

Ein abwechselnd herzzerreißender und urkomischer Roman über tapfere Kinder, mitfühlende Männer und starke Mütter. Und darüber, dass Träume auch wahr werden können – wenn man für sie kämpft.

(medimops)

Pierre Lemaitre, Spiegel unseres Schmerzes

Mit diesem Buch schließt Lemaitre seine Trilogie über die Zeit zwischen beiden Weltkriegen in Frankreich, nach Wir sehen uns da oben und Die Farben des Feuers. April 1940, einige Monate nach Beginn des Krieges, schauen die Franzosen lieber Weg und verlassen sich auf ihre gigantischen Verteidigungslinien. Es dauert aber nicht lange, bis die Wehrmacht durch die Ardennen vorrückt und das Leben von Millionen von Parisern aus den Fugen gerät. Lemaitre beschreibt diese Zeit an der Hand von der Lehrerin Louise Belmont, und endet in der überstürzten Flucht in den Süden, eine Episode, die auch Gegenstand des Buches von Némirovsky in dieser Sammlung ist.

Was andere dazu meinen:

Das große Finale der Romantrilogie von Goncourt- Preisträger Pierre Lemaitre

Im April 1940 glaubt in Frankreich niemand mehr an den Krieg, weder die Soldaten in ihren Bunkern noch die Pariser in ihren Cafés, und erst recht nicht Lehrerin Louise Belmont. Fast wird es gemütlich – bis die deutsche Wehrmacht durch die Ardennen vorrückt und Louises Leben völlig aus den Fugen gerät. Pierre Lemaitre erweckt mit Louise Belmont eine außergewöhnliche Heldin zum Leben und erschafft ein unvergleichliches Panorama jener Zeit.

In Frankreich scheint die Zeit stillzustehen. Schon im September 1939 haben Frankreich und Großbritannien dem Deutschen Reich den Krieg erklärt, doch seitdem: nichts. Während sich an der Maginotlinie die feindlichen Truppen gegenseitig belauern, geht für die Bewohner von Paris der Alltag weiter. Man sitzt im Café, plaudert und spekuliert über die Zukunft. So auch bei Monsieur Jules, dem Restaurant in Montmartre, in dem die Lehrerin Louise an den Wochenenden kellnert. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Louise wird mit einer unliebsamen Enthüllung konfrontiert, die ihr Leben auf den Kopf stellt, während der junge Soldat Gabriel mit den Konsequenzen einer überraschenden Beförderung zu kämpfen hat. Überrumpelt wird auch der Rest Frankreichs – und zwar von der deutschen Wehrmacht, die die Maginotlinie durchbrochen hat und Kurs auf Paris nimmt. Dann bricht Chaos aus, und nichts ist mehr so, wie es einmal war …

Stimmen zum Buch:»Lemaitres Romane zählen zum Besten, was man an unterhaltender Literatur in die Hände bekommen kann.« Lena Bopp, FAZ

Lee Child, Trouble

Viele kennen die zwei Verfilmungen der Buchreihe um Jack Reacher, mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Seit kurzem läuft eine Serie in Amazon mit einem anderen Schauspieler, der besser der Romanfigur von Lee Child entspricht: ein ehemaliger Militärpolizist, groß, nicht besonders attraktiv, freiheitsliebend und mit einer erstaunlichen Fähigkeit, in „Trouble“ zu geraten und mit vollem Einsatz seiner Fäuste, seiner Waffen und seiner Erfahrung wieder heil herauszukommen. Die Bücher dieser Reihe sind allesamt Page-Turner, ohne großen literarischen Anspruch, aber irgendwie angenehm zu lesen, ohne bösen Überraschungen, ideal als Zwischenlektüre nach oder zwischen Werken mit mehr Gewicht.

Was andere dazu meinen:

Eines Tages liegen auf Jack Reachers Konto 1030 Dollar. Der Mann ohne Telefon und festen Wohnsitz weiß sofort: Seine Vergangenheit hat ihn wieder. Er spürt die Frau auf, die ihm den Notrufcode zugespielt hat: seine Expartnerin aus Army-Zeiten, Frances Neagley. Sie hat schlechte Nachrichten. Calvin Franz, ein Mitglied der einstigen Neunergruppe, wurde grausam ermordet. Und es scheint, als sei Franz nicht der Einzige aus Reachers altem Team, der einem gefährlichen Gegner zum Opfer gefallen ist …

Jack Reacher greift ein, wenn andere wegschauen, und begeistert so seit Jahren Millionen von Lesern. Lassen Sie sich seine anderen Fälle nicht entgehen. Alle Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Katja Oskamp, Marzahn mon amour

Die Autorin dieses Buches ist eine deutsche Schriftstellerin. Eine Zeit der Erfolglosigkeit bringt sie dazu, etwas anderes zu versuchen; sie macht einen Kurs und wird Fußpflegerin. So beginnt sie, in einem Salon der Plattenbausiedlung von Marzahn zu arbeiten und sammelt Geschichten über ihre Kunden und ihre Kolleginnen. In all diesen Erzählungen bringt sie Humor, Verständnis und, vor allem, eine große Empathie für alle Menschen, den sie begegnet, und ein Gespür für Menschlichkeit.

Was andere dazu meinen:


Katja Oskamp ist Mitte vierzig, als ihr das Leben fad wird. Das Kind ist aus dem Haus, der Mann ist krank, die Schriftstellerei, der sie sich bis dahin gewidmet hat: ein Feld der Enttäuschungen. Also macht sie etwas, was für andere dem Scheitern gleichkäme: Sie wird Fußpflegerin in Berlin-Marzahn, einst das größte Plattenbaugebiet der DDR. Und schreibt auf, was sie dabei hört.

Es sind Geschichten wie die von Herrn Paulke, vor vierzig Jahren einer der ersten Bewohner des Viertels, Frau Guse, die sich im Rückwärtsgang von der Welt entfernt, oder Herrn Pietsch, dem Ex-Funktionär mit der karierten Schiebermütze. Geschichten voller Menschlichkeit und Witz, Wunderwerke über den Menschen an sich – von seinen Füßen her betrachtet.

Irène Némirovsky, Suite Française

Das Meisterwerk der russisch-jüdischen Schriftstellerin Némirovsky, von der wir schon andere Werke in dieser privaten Sammlung gelesen haben. Es beschreibt mit viel Detail und Empathie eine etwas unrühmliche Episode der französischen Geschichte: die Kapitulation vor den deutschen Truppen ohne nennbaren Widerstand und die Aufgabe von Paris, was zu einer völlig unkoordinierten Flucht aus der Hauptstadt führt. Die Tatsache, dass das Manuskript mehr als 60 Jahre lang unerkannt blieb, hat sicherlich zum Erfolg dieser wenig bekannten Autorin fast sieben Jahrzehnten nach seinem Tod beigetragen.

Was andere dazu meinen:

Sommer 1940: Die deutsche Armee steht vor Paris. Voller Panik packen die Menschen ihre letzten Habseligkeiten zusammen und fliehen. Angesichts der existenziellen Bedrohung zeigen sie ihren wahren Charakter…

Der wiederentdeckte Roman „Suite française“ von Irène Némirovsky wurde 2005 zur literarischen Sensation. Über 60 Jahre lag das Vermächtnis der französischen Starautorin der 30er Jahre unerkannt in einem Koffer – bis der Zufall dieses eindrucksvolle Sittengemälde aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs wieder ans Licht brachte.

Nathan Ripley, Tiefes Grab

Martin Reese ist ein Familienvater mit einem ungewöhnlichen Hobby: die Überreste der Opfer von Serien­killern zu finden und der Polizei zu melden, damit diese begraben werden können. Eines Tages macht eine Entdeckung, die ihm zeigt, dass jemand seine Suchen verfolgt, und dass sein Leben in Gefahr ist. .

Was andere dazu meinen:

Familienvater Martin Reese pflegt ein ungewöhnliches Hobby. Er spürt die lang verschollenen Opfer von Serienkillern auf, gräbt ihre Überreste aus und meldet seinen Fund dann anonym der Polizei. Martin selbst sieht sich als aufrechter Kämpfer für die Gerechtigkeit, fast schon als Held. Bis er bei seinem nächsten Streifzug eine schockierende Entdeckung macht: Offenbar ist jemand bestens informiert über ihn und sein kleines Hobby. Martin muss erkennen, wie gefährlich es ist, einem Serienkiller ins Handwerk zu pfuschen …

(Medimops)

Carlo Levi, Christus kam nur bis Eboli

Der italienische Autor Carlo Levi, ein Vertreter des Neorealismus, wurde 1935 wegen seiner antifaschistischen Aktivitäten in eine kleine Stadt in den Bergen hinter Salerno verbannt. Viele Jahre später schrieb er seine Erinnerungen an dieser Zeit in einer — um den Namen des Buches zu erklären — gottverlassenen Gegend Süditaliens.

Carlo Levis Erzählung ist Klage und Liebeserklärung an die Leute dieser Gegend, die Religion und Aberglaube mit derselben Selbstverständlichkeit verbindet mit der Resignation und Solidarität mit den Räubern gerechtfertigt.


Was andere dazu meinen:

Leben in Mezzogiorno

Die große literarische Dokumentation des italienischen Südens – ein Klassiker des italienischen Neorealismus. Lukanien, ganz unten am Stiefel. Dort, wo Eisenbahn und Straße die Küste von Salerno verlassen, liegt Eboli, und dahinter beginnt der Mezzogiorno, dessen Bewohner sagen: »Wir sind keine Menschen, keine Christen, wir sind Tiere, denn Christus kam nur bis Eboli, aber nicht weiter, nicht zu uns.« In diese gottverlassene Gegend bringen im Spätsommer 1935 zwei Carabinieri den Turiner Arzt Carlo Levi. Er ist ein confinato politico, einer, den das Regime wegen seiner antifaschistischen Aktivitäten aus der Großstadt in die Verbannung schickt. Ernste und von Malaria ausgezehrte Gesichter blicken ihm entgegen. Die Kargheit der von der Zivilisation unberührten Landschaft findet Ausdruck in der resignativen Haltung der Bauern und ihrer Schicksalsergebenheit. Levi gewinnt jedoch die Zuneigung dieser Menschen, als er den anscheinend sinnlosen Kampf gegen die Malaria aufnimmt. In den zwei Jahren seines Zusammenlebens mit ihnen betreut der Arzt Levi die Kranken, der Schriftsteller und Maler in ihm porträtiert Jahre später die Landschaft und ihre Menschen: Eindringlich erfaßt Carlo Levi das archaische Leben im Mezzogiorno, den Alltag dieser Bauern, ihre Kümmernisse und Krankheiten, aber auch ihre Feste, ihre geheimen Hoffnungen und Wünsche. Doch nach seiner Abreise sinken die Menschen in ihr dumpfes Dasein zurück. »Es regnet auf den, der schon naß ist«, sagt man in dieser Gegend.

(Amazon)

Delphine de Vigan, Dankbarkeiten

Es gibt zur Zeit eine ganze Reihe von französischen Schriftstellern — de Vigan, Modiano, Foenkinos, Didierlaurent —, die in relativ kurzen Erzählungen eine erstaunliche literarische und dramatische Intensität erreichen. Die Dankbarkeiten ist eine schöne Erzählung über eine alte Frau, Michka, die in einem Pflegeheim lebt. Ihr Pfleger Jerome erfährt von dem Wunsch Michkas, ihre ehemaligen Helfer in der Nazizeit wieder zu finden, und macht sich auf der Suche.


Was andere dazu meinen:

Michka, die stets ein unabhängiges Leben geführt hat, muss feststellen, dass sie nicht mehr allein leben kann. Geplagt von Albträumen glaubt sie ständig, wichtige Dinge zu verlieren. Tatsächlich verliert sie nach und nach Wörter, findet die richtigen nicht mehr und ersetzt sie durch ähnlich klingende. Die junge Marie, um die Michka sich oft gekümmert hat, bringt sie in einem Seniorenheim unter. Der alten Frau fällt es schwer, sich in der neuen Ordnung einzufinden. In hellen Momenten leidet sie unter dem Verlust ihrer Selbstständigkeit. Doch was Michka am meisten beschäftigt, ist die bisher vergebliche Suche nach einem Ehepaar, dem sie ihr Leben zu verdanken hat. Daher gibt Marie erneut eine Suchanzeige auf, und Michka hofft, ihre tiefe Dankbarkeit endlich übermitteln zu können.

Klarsichtig und scharfsinnig zeigt Delphine de Vigan, was uns am Ende bleibt: Zuneigung, Mitgefühl, Dankbarkeit. Und zugleich würdigt sie in >Dankbarkeiten< all diejenigen, die uns zu den Menschen gemacht haben, die wir sind.