Dieser Roman wird von vielen Kritikern als eine Neuauflage des Fänger im Roggen gesehen. Die 60er Jahren werden durch den XXI Jahrhundert, die Provinz durch die Stadt New York ersetzt, aber die Ausgangssituation bleibt ähnlich: der 18-jährige James weiß nicht genau, was er sein will, eins hat er aber klar: bloß nicht wie seine Eltern. Diese wiederum, bereits geschieden, haben die Zukunft von James vorgezeichnet, einschließlich des Studiums in einer guten Universität. Er will nicht, wie sein Vater, nur auf seine Gesundheit achten, oder sich drei mal scheiden lassen, wie seine Mutter.
Seine Schwester ist die Geliebte ihres Professors, und die einzige Person, die er schätzt, ist seine Großmutter, die im reichen Vorstadtviertel Bronxville lebt. Er sieht sich selbst als einsam und unangepasst, findet aber nicht den Weg, aus diesem Leben herauszukommen und etwas Sinnvolles zu beginnen.
Der Roman erinnert tatsächlich stark an Salingers Fänger im Roggen, das gegen Ende des Buches tatsächlich zitiert wird. Manche Kritiker nennen diesem Werk „die beste Erzählung über New York“. Die FAZ empfiehlt ohne Einschränkungen diesen „einfühlsamen Entwicklungsroman“.
