Alice Munro, geboren 1931 in Ontario, gewann den Nobelpreis im Jahre 2013. Sie schreibt vor allem Kurzgeschichten. Nach Wikipedia hat Munro „die Struktur von Kurzgeschichten revolutioniert. Die Geschichten, die sich durch sprachlichen Feinschliff auszeichnen, beginnen oft an einer unerwarteten Stelle, anschließend wird die Erzählung chronologisch rückwärts oder vorwärts entwickelt.“ Dieses Buch ist bezeichnend für ihren Stil: Schilderungen im Detail und in der Totale ergänzen sich, Figuren werden beobachtet, aber nicht kritisiert, so dass der Leser frei ist, sich darauf einzulassen.
Die Protagonisten tauchen teilweise in verschiedenen Erzählungen auf, ohne dass es dabei Wiederholungen oder Widersprüche gibt.
Was andere dazu meinen:
Tricks, acht meisterliche Erzählungen von Alice Munro: Geschichten über Ausreißer, Entscheidungen, Leidenschaften und Verfehlungen. Wieder beweist Alice Munro besonderes Gespür für das Geheimnis ihrer Figuren, jenen rätselhaften Bereich, wo Selbstbetrug auf Hoffnungen, gefährliche Illusionen auf die kleinen Tricksereien des Alltags treffen. Der Leser kommt in ihren Geschichten seinem eigenen Leben so nah, dass er schwindlig wird vor Herzleid und Glück.
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