Michiko Aoyama, Frau Komachi empfiehlt ein Buch

Es ist ungewöhnlich, dass das Time Magazine einen ausländischen Titel zum „Buch des Jahres” kürt. Dieses vergleichsweise kurze Buch von Michiko Aoyama hat diese Auszeichnung erhalten und weltweit mehr als zwei Millionen Leser erobert. Ich werde nicht zu sehr ins Detail gehen, sondern nur hervorheben, dass es sich vor allem um ein eminent positives Buch handelt. Es ist eine Erzählung über die Kraft der Literatur, über die Notwendigkeit, aus der Selbstbezogenheit herauszukommen, und über die Hoffnung.

Zum Inhalt: In einem städtischen Kulturzentrum in Tokio gibt es eine öffentliche Bibliothek für die Menschen aus der Nachbarschaft. An der Theke zur Auskunft arbeitet Frau Komachi, eine Bibliothekarin mittleren Alters, die über eine seltene Fähigkeit verfügt: Sie erkennt die Sehnsüchte der Besucher und hilft ihnen, einen Ausweg aus scheinbar ausweglosen Situationen zu finden. Das Buch erzählt mehrere Geschichten, die nur durch Zufall und ihre Verbindung zur Bibliothek und zu Frau Komachi miteinander verbunden sind.

Sehr empfehlenswertes Buch.

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