Jeder kennt die Meistererzählung von Remarque Im Westen nichts Neues, aber nur wenige haben zwei andere Werke von diesem Autor, die eine Art Trilogie komplettieren. Der Weg zurück beschäftigt sich mit der Situation der Rückkehrer aus dem Ersten Weltkrieg die, sozusagen, von Helden zu Bettlern wurden. Der Funke Leben schildert das Leben in einem (fiktiven) Konzentrationslager in den letzten Monaten des Krieges. Neben den Aufsehern, den Kapos und den Truppen, die Protagonisten sind die Überlebenden einer Abteilung des erfundenen KZ, in dem nur die Insassen leben, die nicht arbeitsfähig sind.
Was andere dazu meinen:
Ein deutsches Konzentrationslager in der Schlussphase des Zweiten Weltkrieges. Nur ein Funke Leben trennt die Insassen noch vom Tod. Doch mit den immer näher rückenden Alliierten keimt in den letzten Überlebenden wieder Hoffnung auf …
Der Roman hat 25 Kapitel und erzählt die Geschichte von Insassen und Wächtern des „Kleinen Lagers“ des fiktiven Konzentrationslagers Mellern, wenige Monate vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs.[1] Das Kleine Lager ist ein Teil des Konzentrationslagers, in das die arbeitsunfähigen Häftlinge eingewiesen werden. In den wiederkehrenden Bombardements der nahen Stadt sieht eine Gruppe langjähriger Häftlinge, die dort untergebracht sind, Anzeichen einer möglichen Befreiung und beginnt sich für diesen Fall zu organisieren und zunächst passiven, zum Schluss auch aktiven Widerstand zu leisten. Dieser beginnt zunächst mit dem Nichtbefolgen von Befehlen, dem Verstecken von anderen Häftlingen, um sie dem Zugriff der Wachen zu entziehen, dem Beschaffen von Waffen und mündet zum Schluss im bewaffneten Kampf zur Befreiung des Lagers. Dabei werden sowohl die unmenschlichen Bedingungen des Lagers, wie Erniedrigungen, Erschießungen, unhygienische Bedingungen und Hunger, als auch die aus kleinbürgerlichem Umfeld stammenden Täter dargestellt und porträtiert. Ein zusätzliches Element ist die Auseinandersetzung mit dem kommunistischen Teil der Widerstandsgruppe und deren Zielen.
(Amazon)
