Der Autor dieses Buches ist Australier, Sohn eines Deutschen und einer Österreicherin. Im Buch verarbeitet er die Erzählungen seiner Eltern, die während des Krieges in München wohnten und erst 1950 nach Australien auswanderten. Das Buch wird oft als Jugendliteratur vermarktet, ist aber ein ernster Roman über Leben und Tod.
Aus der Thalia-Werbung: „Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns …» Die Bücherdiebin« erzählt von kleinen Freuden, großen Tragödien und der ungeheuren Macht der Worte. Eine der dunkelsten und doch charmantesten Stimmen und eine der nachhaltigsten Geschichten, die wir in letzter Zeit gehört haben.
Es ist nicht einfach ein weiteres Buch über das Dritte Reich. Es ist vielmehr eine Hommage an die Opfer, an die unschuldigen Zeitzeugen und an alle Menschen, die diese barbarische Zeit miterlebt haben. Die Hauptrolle am Anfang und am Ende des Buches spielt der „Erzähler“, der Tod, der in dieser Zeit besonders viel zu tun hatte.
Die Meinung der anderen:
„Eindeutig Weltliteratur.“ (Ostsee Zeitung)
„Dies ist eines jener Bücher, die Leben verändern können, weil es Hoffnung vermittelt, ohne je die tiefe Unmoral und Willkür der Zeit zu leugnen.“ (New York Times)“
„Die Bücherdiebin« ist die Geschichte einer Jugend im Dritten Reich, erzählt von einem unglaublich sympathischen Tod, mit prallen Figuren, dramatisch, tragisch und streckenweise komisch.“ (BR)
